Washington

(Nationale) Geschichtsmuseen im 21. Jahrhundert

12.04.-14.04.2017


Expedition  

 

Anmeldung erforderlich!


Die National Mall ist die Museumsmeile der US-Hauptstadt Washington, D. C. Hier finden sich – in unmittelbarer Nachbarschaft zu den Verfassungsinstitutionen und zahlreichen Denkmälern – die nationalen Geschichtsmuseen, die fast alle zum Smithsonian Institute gehören, dem größten Museumskomplex der Welt. Nur eine der Einrichtungen fokussiert dabei auf die US-amerikanische Geschichte als solche, die anderen (viel erfolgreicheren) Häuser befassen sich mit Teilaspekten bzw. einzelnen Gruppen.

 

Wir gehen der Geschichte und Gegenwart ausgewählter Museen nach und fragen uns: Welche politischen Interessen standen hinter den Gründungen? Welche Rolle spielten sie in ihren Anfängen als Verhandlungsorte von (nationaler) Identität? Welchen Einfluss nahm und nimmt eine wechselnde Geschichts- und Kulturpolitik auf die Sammlungsentwicklung und Programmplanung? Welches institutionelle Selbstverständnis spricht aus den Dauerausstellungen? Wie wird mit Genozid bzw. Trauma oder Opfer-/Täterschaft umgegangen? Welche Autorinnen und Autoren stehen hinter den Narrativen und an wen richten sich diese? Welche Bedeutung hatten und haben einzelne Communities, wenn es um die Inhalte der Sammlungen und Ausstellungen geht? Welche gesellschaftlichen Aufgaben sehen die Verantwortlichen gegenwärtig als besonders dringend an? Gibt es gegebenenfalls neue Themen, die die Alltagspraxis und Identität der Häuser prägen? Wo liegt schließlich die Zukunft der Einrichtungen aus geschichtswissenschaftlicher und museologischer Perspektive?

 

Im Zentrum der Veranstaltung steht die Analyse folgender Institutionen: National Museum of American History, National Portrait Gallery, United States Holocaust Memorial Museum, National Museum of the American Indian, National Museum of African American History and Culture und Anacostia Community Museum. Unsere Besuche und Analysen werden von lokalen Museumsfachleuten begleitet.

 

mit

Joshua Bell Kurator, Smithsonian Institution, Dept. of Anthropolgy, Washington (USA)

Nancy Bercaw Kuratorin, National Museum of African American History and Culture, Washington (USA)

Ramee Gentry Projektkoordinator Dauerausstellung, United States Holocaust Memorial Museum, Washington (USA)  

Mark Hirsch wissenschaftlicher Mitarbeiter, National Museum of the American Indian, Washington (USA)

Peter Liebhold Kurator Division of Work and Industry, National Museum of American History, Washington (USA)

Alexander Nagel wissenschaftlicher Mitarbeiter, Smithsonian Institution, Dept. of Anthropolgy, Washington (USA)

Sharon Reinckens stellvertretende Direktorin, Anacostia Community Museum, Washington (USA)

Lori Yarrish Direktorin, Anacostia Community Museum, Washington (USA)

 

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Veranstaltungsleitung

Dirk Rupnow, Leiter Institut für Zeitgeschichte, Universität Innsbruck (A) und dzt. Distinguished Visiting Austrian Chair Professor, Stanford University (USA) 

Bettina Habsburg-Lothringen, Leiterin Museumsakademie Joanneum, Graz (A)

 

Ort

Washington, DC (USA)

 

Kosten

250 €, ermäßigt 200 €*

*Die Teilnahmegebühr enthält den Transport und die Eintritte vor Ort, die Anreise erfolgt individuell. Die Ermäßigung gilt für Studierende, Volontär/innen, Arbeitssuchende und Mitarbeiter/innen von Kooperationspartner/innen des laufenden Jahres.    

 

Anmeldung und Info
Museumsakademie Joanneum
T +43 (0) 316/8017-9805, Fax -9808
museumsakademie@museum-joanneum.at

 

Bitte melden Sie sich schriftlich per Mail oder Fax an.

Museumsakademie Joanneum

Sackstraße 16
8010 Graz, Österreich
T +43-664/8017-9537
museumsakademie@museum-joanneum.at

 

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