Reliquiar, 17. Jh.

Reliquiar mit Darstellung des hl. Martin, Elfenbein, Holz, Posamentrie, süddeutsch, Mitte 17. Jh., KHS, Inv.-Nr. 11407, Foto: UMJ/V. Delic

Mobile Reliquiare gehörten zur Frömmigkeitspraxis der Gegenreformation. Sie konnten im Haus aufgestellt bzw. auf Reisen mitgeführt werden. Das dem hl. Martin gewidmete Reliquiar zeigt im Relief die Legende der Mantelteilung als sinnfälliges Beispiel für eines der 7 Werke der Barmherzigkeit („die Nackten kleiden“). Rechts oben bezeugt der auferstandene Christus, das die gute Tat ihm gelte. Ein Sichtfenster im Sockel gibt den Blick auf die Reliquien der hier verehrten Heiligen Martin und Bassus frei.

Museum für Geschichte

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