Lichtputzschere, 18. Jh.

Lichtputzschere, Eisen, Goldtauschierung, Steiermark, um 1760, KHS, Inv.-Nr. 13903, Foto: UMJ/N. Lackner

Kerzenlicht war bis ins späte 18. Jh. adeligen Haushalten und kirchlichen Institutionen vorbehalten. Weiter verbreitet waren billige, stark rauchende Kienspäne oder die aus tierischen Fetten gewonnenen, übel riechende Talgkerzen, die nur geringe Leuchtkraft entwickelten. Hingegen gewährleisteten Kerzen aus Bienenwachs eine raucharme und geruchsfreie Beleuchtung, wie sie vornehmen Empfängen und kirchlichen Feiern angemessen war.

Dem Luxus der Beleuchtung entsprach der Aufwand der Gerätschaften, die für die Kerzenpflege gebräuchlich waren. Die hier erkennbaren Tauschierungen (von arab. „tauschija“ = färben) sind metallene Einlagen (Intarsien) in Metalloberflächen, eine seit dem frühen Bronzezeit bekannte Ziertechnik. Die Motive wie die hier erkennbare Jagdszene entsprachen der adeligen Lebenswelt.

Museum für Geschichte

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Öffnungszeiten
Mi-So 10 - 17 Uhr



Das Museum für Geschichte hat am Montag 25. Juni 2018 von 10.30 bis 12.30 Uhr im Rahmen der Ausstellungseröffnung Im Zeitalter der Extreme. Demokratie im Widerstreit mit Diktaturen 1918/2018 ausnahmsweise geöffnet. 

 

24. bis 25. Dezember