Lichtputzschere, 18. Jh.

Lichtputzschere, Eisen, Goldtauschierung, Steiermark, um 1760, KHS, Inv.-Nr. 13903, Foto: UMJ/N. Lackner

Kerzenlicht war bis ins späte 18. Jh. adeligen Haushalten und kirchlichen Institutionen vorbehalten. Weiter verbreitet waren billige, stark rauchende Kienspäne oder die aus tierischen Fetten gewonnenen, übel riechenden Talgkerzen, die nur geringe Leuchtkraft entwickelten. Hingegen gewährleisteten Kerzen aus Bienenwachs eine raucharme und geruchsfreie Beleuchtung, wie sie vornehmen Empfängen und kirchlichen Feiern angemessen war.

Dem Luxus der Beleuchtung entsprach der Aufwand der Gerätschaften, die für die Kerzenpflege gebräuchlich waren. Die hier erkennbaren Tauschierungen (von arab. „tauschija“ = färben) sind metallene Einlagen (Intarsien) in Metalloberflächen, eine seit der frühen Bronzezeit bekannte Ziertechnik. Die Motive wie die hier erkennbare Jagdszene entsprachen der adeligen Lebenswelt.

Museum für Geschichte

Sackstraße 16
8010 Graz, Österreich
T +43-316/8017-9800
geschichte@museum-joanneum.at

 

Öffnungszeiten
10. April 2021 bis 31. Oktober 2021 Mo-So, Feiertag 10 - 18 Uhr
01. November 2021 bis 31. Dezember 2021 Di-So, Feiertag 10 - 18 Uhr
02. Jänner 2022 bis 31. Dezember 2022 Di-So, Feiertag 10 - 18 Uhr


Aufgrund der aktuellen Covid-Verordnungen ist in allen Häusern des Universalmuseums Joanneum die Teilnehmer*innenzahl bei Führungen begrenzt. Wir bitten Sie deshalb um verlässliche Voranmeldung unter +43-316/8017 9810

 

1. November 2021
18. April 2022
6. Juni 2022
15. August 2022
1. November 2022
26. Dezember 2022

24. bis 25. Dezember 2021
1. Jänner 2022
1. März 2022
24. bis 25. Dezember 2022