Das Ende der Donaumonarchie

November 1918 - Doch der Weg in den Untergang begann 1867

15.11.2018 18:30


Treffpunkt: Museum für Geschichte, Erdgeschoss
Kosten: Eintritt frei

 

Vortrag von Gerhard Stadler

 

Das Jahr 1918 war das Katastrophenjahr der Donaumonarchie. Doch ihr Weg in den Untergang begann ein  halbes Jahrhundert früher: Die Niederlage in der Schlacht von Königgrätz hatte das Vetorecht Ungarns in den gemeinsamen Angelegenheiten und die Bindung an das Deutsche Reich zur Folge. Der Erhalt von Bosnien-Herzegowina brachte 1878 eine Gebietserweiterung, doch begann damit auch der wachsende Konflikt mit Serbien, der schließlich zum Ausbruch des Weltkrieges führte. Innenpolitisch dominierte in beiden Reichshälften je eine Minderheit die anderen Nationalitäten. Nicht nur in Böhmen, sondern auch im damaligen Herzogtum Steiermark waren diese Auseinandersetzungen besonders heftig. Die Regierungen konnten sich nur mehr auf die Bürokratie und die bewaffnete Macht stützen. 1914 erhoffte man von einem Krieg eine Lösung der Probleme. Ob es Franz Ferdinand gelungen wäre, die Donaumonarchie zu retten?

 

MMag. Dr. Gerhard STADLER, geb. 1947,  war Sektionschef in der österreichischen Bundesverwaltung und danach Direktor einer internationalen Staatenorganisation in Brüssel. Dort gehörten zu seinen Arbeitsgebieten insbesondere Ost- und Südosteuropa. Er hat zahlreiche Veröffentlichungen zum Europarecht sowie zu historischen und kulturellen Themen "auf rotweissroten Spuren" verfasst. Er lebt heute in Bayern und Wien

 

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