Einzigartig I: Leydecker-Cembalo

Unter den Tasteninstrumenten verdient das 1755 vom Wiener „Hoforgelmacher“ Johann Leydecker gefertigte Cembalo besondere Erwähnung. Dieses seltene Instrument ist eines der wenigen erhaltenen mit einer Wiener Bassoktav, also einer nur im österreichischen Raum verwendeten besonderen Ordnung der Basstöne für Cembali, bei der die Obertasten für die Halbtöne zweifach gebrochen sind.

Viele Kompositionen des späten 17. sowie des 18. Jahrhunderts lassen sich in ihrer originalen Gestalt nur auf einem solchen Instrument mit dieser speziellen Tastenanordnung für Basstöne spielen.

Museum für Geschichte

Sackstraße 16
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