Der Erste Weltkrieg in Farbe

Fotografien aus der Sammlung Reinhard Schultz

02.10.2014-03.05.2015 10:00-17:00


In Zusammenarbeit mit der Steirischen Gesellschaft für Kulturpolitik

kuratiert von Reinhard Schultz, Galerie Bilderwelt, Berlin/Bonefro 

 

Eröffnung: 1. Oktober 2014, 18:00 Uhr

Informationen: +43-316/8017-9810

 

 


Im „Großen Krieg“ 1914–1918 konnten erstmals Fotografen aufs Schlachtfeld, wenn sie auch meist in der Etappe waren – im doppelten Wortsinn „embedded“. Heute sind es ganze Fernsehtrupps, die von den Kriegsschauplätzen berichten.

Seit im Jahr 1907 die von den Gebrüdern Lumiere in Lyon erfundene Autochromplatte auftauchte, konnte der Krieg zumindest an einigen Fronten fotografiert werden. Allerdings nicht primär zu Dokumentationszwecken, sondern vor allem für die Propaganda.

 

Die Steirische Gesellschaft für Kulturpolitik zeigt im Museum im Palais – parallel zur Ausstellung Die Steiermark und der „Große Krieg“ – die ersten Kriegsfotografien in Farbe. Die Zeugnisse aus der Sammlung der Berliner Galerie Bilderwelt stellen auch den internationalen Horizont für eine Dokumentation dieser beklagenswerten Zeit in den meisten europäischen Ländern dar. Kurator Reinhard Schulz sieht in diesen Fotografien die Ablösung des lange gültigen Eindrucks: „Während das Blut, das an den Fronten vergossen wurde, rot war, sind die Bilder, die uns im Gedächtnis geblieben sind, schwarzweiß.“

Museum für Geschichte

Sackstraße 16
8010 Graz, Österreich
T +43-316/8017-9800
F +43-316/8017-9849
geschichte@museum-joanneum.at

 

Öffnungszeiten
Mi-So 10 - 17 Uhr

 

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