Über das Landwirtschaftsmuseum

Die Vielfalt der land- und forstwirtschaftlichen Arbeits- und Lebensbereiche wird in einer informativen Dauerausstellung anschaulich dargestellt und spannt mit historischen Objekten und interaktiven Medienstationen einen weiten inhaltlichen Bogen von vorindustrieller Zeit bis hin zu den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts.

Auf der Grundlage der 1966 in Graz gezeigten Landesausstellung Der steirische Bauer. Leistung und Schicksal von der Steinzeit bis zur Gegenwart entschloss sich die Steiermärkische Landesregierung im Jahr 1968 auf Antrag von Univ. Prof. Dr. Hanns Koren, ein Museum mit den Schwerpunkten Wirtschaft, Arbeit und Nahrung ins Leben zu rufen. Die erste Aufbauphase wurde von Dr. Anni Gamerith ehrenamtlich geleitet, die sich besonders dem Gebiet der Nahrungsforschung widmete. Das Museum wurde 1974 – zunächst als Außenstelle des Steirischen Volkskundemuseums – eröffnet. Besonders Anni Gamerith, die sich auf dem Gebiet der Nahrungsforschung verdient gemacht hat, war am Aufbau der Landwirtschaftlichen Sammlung wesentlich beteiligt. Seit 1986 wird die Landwirtschaftliche Sammlung zunächst als eigenständiges Referat, später als Abteilung des Universalmuseums Joanneum geführt.

Die landwirtschaftliche Schausammlung wurde im Jahr 2005 geschlossen, um ein neues Landwirtschaftsmuseum zu konzipieren, das am 19.9.2009 schließlich eröffnet wurde. Im Vordergrund der neuen Gestaltung stehen die Charakteristika der steirischen Land- und Forstwirtschaft in der Vergangenheit, der Gegenwart, aber auch der Zukunft. 

Landwirtschaftsmuseum, Schloss Stainz

Schlossplatz 1
8510 Stainz, Österreich
T +43-3463/2772-16
F +43-3463/2772-21
landwirtschaft@museum-joanneum.at

 

Öffnungszeiten
24. März 2018 bis 31. Oktober 2018 Di-So, Feiertag 10 - 17 Uhr

 

2. April 2018
21. Mai 2018