Willkommen auf der Presseseite der Museen in Schloss Stainz!

Hier finden Sie Informationen und Pressefotos zu den aktuellen Ausstellungen und zum Haus

Schloss Stainz mit seiner prächtigen, barocken Stiftskirche prägt das Bild des Hügellandes rund um den Markt Stainz. Als Augustiner-Chorherren-Stift 1229 gegründet, erfuhr die gesamte Anlage im 17. Jahrhundert umfangreiche, bauliche Veränderungen. Im Jahre 1840 kaufte Erzherzog Johann die Herrschaft Stainz. Hier errichtete er eine mustergültige Landwirtschaft und ließ Obst- und Weingärten rund um das Schloss anlegen. Heute befindet sich Schloss Stainz im Besitz seiner Nachkommen, der Familie Meran.

In Schloss Stainz finden sich ab Mai 2024 drei Museen: das Landwirtschaftsmuseum, das Jagdmuseum und das Erzherzog Johann Museum. 

 

Bildinformationen

Standort- und Personenfotos

Karlheinz Wirnsberger, Leiter Schloss Stainz

Foto: Universalmuseum Joanneum/J.J. Kucek

Schloss Stainz Außenansicht schräg,

Foto: Universalmuseum Joanneum/Nicolas Lackner

Schloss Stainz Innenhof,

Foto: Alexander Rauch/studio brighten

Schloss Stainz Außenansicht,

Foto: Alexander Rauch/studio brighten

Schoss Stainz,

Foto: Universalmuseum Joanneum/N. Lackner

Schoss Stainz,

Foto: Universalmuseum Joanneum/N. Lackner

Schloss Stainz,

Foto: Universalmuseum Joanneum/N. Lackner

Schloss Stainz gespiegelt

Foto: Universalmuseum Joanneum/Nicolas Lackner

Schloss Stainz,

Foto: Universalmuseum Joanneum/Nicolas Lackner

Schloss Stainz, Innenhof,

Foto: Universalmuseum Joanneum/J.J. Kucek

Über die Museen in Schloss Stainz

Das Jagdmuseum in Schloss Stainz zeigt seit September 2006 Jagdkultur in all ihren Facetten und widmet sich neben einem ausführlichen kulturhistorischen Überblick auch dem Zusammenspiel von Mensch und Natur.

Mit der Eröffnung des Landwirtschaftsmuseums Schloss Stainz wurde das Universalmuseum Joanneum seit September 2009 um eine bedeutende Schausammlung reicher. Die Dauerausstellung beschränkt sich nicht auf eine nostalgische Rückblende, sondern widmet sich in einer modernen Präsentation auch den ökologischen Herausforderungen der Zukunft.

Mit der Erweiterung der Museumsflächen in Schloss Stainz entsteht im Mai 2024 ein für die Steiermark einzigartiges kulturelles Zentrum im Hinblick auf die Leistungen von Erzherzog Johann und die sich daraus ergebenden Auswirkungen auf die Steiermark.

Erzherzog Johann Museum: Ein bewegtes Leben

Das Museum eröffnet am 11. Mai 2024.

Ein neues Museum mit vielen Originalobjekten, das ganz dem bewegten Leben von Erzherzog Johann gewidmet ist.

Jagdmuseum, Landwirtschaftsmuseum und Erzherzog Johann Museum bilden im Standort Schloss Stainz eine Einheit für jene Themen, die allesamt von diesem Mann geprägt wurden. In 7 Räumen mit einer  Ausstellungsfläche von ca. 650 m² (exl. Verkehrsflächen) im 2. Stock von Schloss Stainz zeigt das Erzherzog Johann Museum mit vielen Originalobjekten eine Darstellung der Ideen, Modelle, Institutionen, aber auch Schwierigkeiten im Leben von Erzherzog Johann. 

Besucher*innen erleben einen spannenden Rundgang durch eine Kulturgeschichte der Steiermark, mit bislang unveröffentlichten originalen Schriftstücken, Gemälden und Aquarellen sowie Digitalisaten und neuesten elektronischen Vermittlungsmethoden.

Jagdmuseum: Innovative Präsentation in historischen Mauern

Im 1695 erbauten und 1840 von Erzherzog Johann erworbenen Schloss Stainz wurde in mehreren Bauabschnitten eine 1.200m² große Ausstellungsfläche für das Jagdmuseum geschaffen, neue Depots gebaut, Kassa- und Shopbereich umgestaltet und der Verwaltungsbereich revitalisiert. Die innovative Präsentation fügt sich nicht nur hervorragend in das historische Ambiente von Schloss Stainz, sie verweist auch auf die lange Tradition der Jagd in der Steiermark, insbesondere auf den Gründer des Joanneums, Erzherzog Johann, der als passionierter Jäger bekannt war und dessen Erben Schloss Stainz als zeitgemäßen Betrieb führen.

Das Jagdmuseum Stainz möchte neben der permanenten neuen Schausammlung auch ein Kompetenzzentrum der Jagd darstellen: Neben temporären Präsentationen zu diesem Thema stehen dem Fachpublikum und an Jagd interessierten Besucherinnen und Besuchern auch eine Studiensammlung, Ausbildungs- und Seminarangebote, eine Fachbibliothek und zeitgenössische Informationsmedien zur Verfügung.

Nicht nur der Zugang zur Jagd änderte sich über Jahrhunderte, auch die verschiedenen Formen und Techniken des Jagens waren Veränderungen unterworfen und finden im Jagdmuseum Stainz ausführliche Thematisierung.

Technische Entwicklungen und Innovationen im Bereich der Jagd fanden Eingang ins alltägliche Leben und prägten auch die künstlerische Gesinnung der Menschen: So werden zur Veranschaulichung neben historischen Jagdwerkzeugen auch Gemälde und originale Gerätschaften wie prunkvoll verzierte Hundehalsbänder, eine Waffen- sowie eine hervorragende Falknereisammlung präsentiert. Damals wie heute ist die Jagd Teil der Alltagskultur und von vielseitigem Brauchtum umrankt. Kunstvoll gefertigte Gebrauchsgegenstände und Wundermittel aus der Volksmedizin zeugen von ihrer mystischen Bedeutung im Aberglauben der Menschen. 

Landwirtschaftsmuseum: Traditionen aufgreifen

Das Landwirtschaftsmuseum Schloss Stainz erstreckt sich auf 910 m² Ausstellungsfläche in 15 Räumen.

Landwirtschaftliche Produkte sind heute scheinbar selbstverständlich und prägen auf vielen Ebenen unsere Alltagskultur sowie unser touristisches Profil als „Genussland“ – aber Landwirtschaft bringt nicht nur Lebensmittel hervor, sondern auch Ausgangsprodukte für die Industrie oder die Energieerzeugung. Viele moderne Verarbeitungsformen können auf eine lange historische Entwicklung zurückblicken, und wo heute High-Tech-Maschinen zum Einsatz kommen, wurden ursprünglich sehr einfache Geräte verwendet.

Das Landwirtschaftsmuseum greift diese Traditionen auf und zeigt nicht nur historische Objekte, sondern widmet sich mit modernen Medien in einer informativen und modernen Präsentation offenen Fragen der Gegenwart und Zukunft. Die Neuaufstellung ist inhaltlich und gestalterisch eng mit dem Jagdmuseum Schloss Stainz abgestimmt, das seit seiner Eröffnung im Jahr 2006 von den Besucherinnen und Besuchern mit großem Interesse aufgenommen wird. Die neue Schausammlung bereitet landwirtschaftliche Tätigkeitsbereiche spannend und interaktiv auf, macht neue Perspektiven aus historischen Zusammenhängen erfahrbar und verdeutlicht Bezüge zur Gegenwart.

Besucher*innen können sich aber auch als „Labormitarbeiter*innen“ versuchen, denn was wäre die moderne Landwirtschaft ohne Versuchswesen? Unter dem Mikroskop gilt es, mit freiem Auge unsichtbare Strukturen zu erkennen und eigene Erkenntnisse über Pflanzen und deren Aufbau zu gewinnen.

Bäuerliche Arbeit war zu allen Zeiten auch von sozialen Fragen geprägt. In der neuen Dauerausstellung werden nicht nur Fakten zum Arbeitsfeld Landwirtschaft unter verschiedenen Bedingungen gezeigt, sondern auch persönliche Aufzeichnungen aus dem frühen 20. Jahrhundert stehen zur Verfügung.