Mittelalterliche Dörfer

Walter Feldbacher

Im Mittelalter kommt es in der Steiermark erstmals zur planmäßigen Besiedelung des ländlichen Raums und vielerorts zur systematischen Anlage von Dörfern. Wir möchten dies am Beispiel der südöstlichen Steiermark erörtern. 
 
Gesicherte politische Herrschaftsräume, Verbesserungen in der Agrartechnik sowie folglich gute Ernteerträge und Bevölkerungswachstum befördern die mittelalterliche Landnahme. Verantwortlich dafür sind weltliche und geistliche Grundherren, die im Sinne eines optimierten Wirtschaftens dazu übergehen, ihre Untertanen dort anzusiedeln, wo geeignete Ackerflächen und Weiden zur Verfügung stehen. Die grundherrschaftliche Macht beschränkt sich dabei nicht nur auf die Entscheidung über die Lage oder den Dorftyp. Die „Herrschaft“ legt sich als abstrakter Rechts- und Verwaltungsraum über den realen Raum und bestimmt so das Leben der Menschen für die kommenden Jahrhunderte wesentlich mit.

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Das Museum für Geschichte bildet den Schauplatz für die Frage „was war“. Hier wird die Beziehung zwischen den Steirer*innen, ihrem Land und seiner Geschichte betrachtet.

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Museum für Geschichte

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