Bildinformationen
Laufzeit
04.06. - 06.09.2026
Eröffnung
03.06.2026 19:00 Uhr
Ort
Neue Galerie Graz, studio
Kuratiert von
Roman Grabner
Alle anzeigen
Der Künstler Roland Reiter (* 1965) hat in den letzten Jahrzehnten ein Werk hervorgebracht, dessen zahlreiche Facetten nur schwer auf einen Nenner zu bringen sind. Charakteristisch für sein Schaffen ist das Spiel mit Vertrautem, das sich oft einer klaren Zuordnung entzieht, eine feine Note des Humors, die sich nie in der Pointe erschöpft, und eine Vielschichtigkeit, die sich erst bei näherer Betrachtung auftut. Die Ausstellung im studio der Neuen Galerie Graz zeigt Arbeiten einer neuen Werkserie, für die er Bauteile von Autos und Motorrädern sammelt, neu kombiniert, erweitert und überformt. Die so entstandenen Objekte behalten eine abstrakte Gestalt, die die Erinnerung an ihre frühere Form und Funktion trägt; teils verweist er im Titel auf den Ursprung des Materials, etwa Transit Bus II oder 2er Golf. Durch Bearbeitung mit Winkelschleifer, Spachtel und Lappen entstehen malerische Metalloberflächen. Die Arbeiten stehen exemplarisch für sein skulpturales Denken und können an der Wand, gelehnt oder am Boden liegend präsentiert werden. Reiter verbindet minimalistische und konzeptuelle Nachkriegsavantgarde mit popkulturellem Glamour. Seine Arbeiten entziehen sich durch ihre ambigue Form einer präzisen Etikettierung; Ausgangspunkt sind Industrieprodukte, die mit disparaten Materialien überformt werden. Das Industrielle trifft auf das Organische, das Technoide auf das Tierische und das Künstliche auf das Natürliche. Der Titel „No matter what it is, but it matters what it could be“ verweist auf dieses offene Spiel der Bedeutungen. Seit 1987 lebt und arbeitet Reiter in Wien, seit 1995 hat er einen Lehrauftrag für Bildhauerei an der Universität für angewandte Kunst. Die Ausstellung im studio der Neuen Galerie Graz gibt einen Einblick in sein aktuelles Schaffen.
Künstler Roland Reiter in seiner Ausstellung im studio der Neuen Galerie Graz
Foto: Universalmuseum Joanneum/J.J. Kucek © Bildrecht Wien, 2026
Kurator Roman Grabner mit dem Künstler der studio-Ausstellung Roland Reiter
Foto: Universalmuseum Joanneum/J.J. Kucek © Bildrecht Wien, 2026
Ausstellungsansicht "Roland Reiter. No matter what it is, but it matters what it could be" im studio der Neuen Galerie Graz
Foto: Universalmuseum Joanneum/J.J. Kucek © Bildrecht Wien, 2026
Ausstellungsansicht "Roland Reiter. No matter what it is, but it matters what it could be" im studio der Neuen Galerie Graz
Foto: Universalmuseum Joanneum/J.J. Kucek © Bildrecht Wien, 2026
Ausstellungsansicht "Roland Reiter. No matter what it is, but it matters what it could be" im studio der Neuen Galerie Graz
Foto: Universalmuseum Joanneum/J.J. Kucek © Bildrecht Wien, 2026
Ausstellungsansicht "Roland Reiter. No matter what it is, but it matters what it could be" im studio der Neuen Galerie Graz
Foto: Universalmuseum Joanneum/J.J. Kucek © Bildrecht Wien, 2026
Ausstellungsansicht "Roland Reiter. No matter what it is, but it matters what it could be" im studio der Neuen Galerie Graz
Foto: Universalmuseum Joanneum/J.J. Kucek © Bildrecht Wien, 2026
Ausstellungsansicht "Roland Reiter. No matter what it is, but it matters what it could be" im studio der Neuen Galerie Graz
Foto: Universalmuseum Joanneum/J.J. Kucek © Bildrecht Wien, 2026
Ausstellungsansicht "Roland Reiter. No matter what it is, but it matters what it could be" im studio der Neuen Galerie Graz
Foto: Universalmuseum Joanneum/J.J. Kucek © Bildrecht Wien, 2026
Ausstellungsansicht "Roland Reiter. No matter what it is, but it matters what it could be" im studio der Neuen Galerie Graz
Foto: Universalmuseum Joanneum/J.J. Kucek © Bildrecht Wien, 2026
Ausstellungsansicht "Roland Reiter. No matter what it is, but it matters what it could be" im studio der Neuen Galerie Graz
Foto: Universalmuseum Joanneum/J.J. Kucek © Bildrecht Wien, 2026
Mehr Fotos