Janz Franz. Schau weg Teppata!

Presseführung

23.05.2024

Bildinformationen

Laufzeit

24.05. - 27.10.2024

Eröffnung

23.05.2024 19:00 Uhr

Pressetermin

23.05.2024 11:00 - 12:00 Uhr

Ort des Pressetermins

Neue Galerie Graz

Kuratiert von

Roman Grabner

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„Maler, Zeichner, Aktionist, Geisterbeschwörer, Arschloch“ stand auf der Visitenkarte von Janz Franz, die er Mitte der 1990er-Jahre zur Vorstellung und Erinnerung weiterreichte. Der gebürtige Grazer Janz Franz wurde in den 1960er-Jahren in der steirischen Landeshauptstadt sozialisiert, als sich eine lokale Rockszene etablierte, der steirische herbst gegründet wurde und das Forum Stadtpark seine legendäre Zeit hatte. Obgleich er sich erst Jahre später der Kunst widmete, hat ihn diese Zeit der Grazer (Sub-)Kultur wesentlich geprägt. Die Musik seiner Jugend, die Songs der Beatles, Rolling Stones, von Led Zeppelin oder Deep Purple, waren der Soundtrack für seine Kunst und finden in zahlreichen Anspielungen und Zitaten Eingang in seine Bilder. Eine Initialzündung war die Begegnung mit Hermann Nitsch an der „Internationalen Sommerakademie für bildende Kunst“ in Salzburg 1991. Janz Franz übernimmt seinen aktionistischen Impetus und den spontanen, expressiven Gestus in seine Malerei und mit den daraus hervorgehenden Dämonen- und Hurenbildern entstehen wichtige Werkblöcke, die schließlich 1997 von Otto Breicha auch im Kulturhaus Graz präsentiert werden. Mit der Ausstellung in der Neuen Galerie Graz wird eine erste institutionelle Rückschau auf das Werk eines Exil-Steirers geworfen, der 2017 nach Jahren gesundheitlicher Probleme verstorben ist.

Pressetext

Janz Franz. Schau weg, Teppata!

Ausstellungsansichten

Roman Grabner, , Leiter des des BRUSEUMs und Kurator der Ausstellung "Janz Franz. Schau weg, Teppata!"

Foto: Universalmuseum Joanneum/J.J. Kucek © Bildrecht Wien, 2024

Peter Peer, der Leiter der Neuen Galerie Graz und Roman Grabner, Leiter des des BRUSEUMs und Kurator der Ausstellung

Foto: Universalmuseum Joanneum/J.J. Kucek © Bildrecht Wien, 2024

Josef Schrammel, kaufmännischer Geschäftsführer des Universalmuseums Joanneum, Peter Peer, der Leiter der Neuen Galerie Graz und Roman Grabner, Kurator der Ausstellung und Marko Mele, wissenschaftlicher Geschäftsführer des Universalmuseums Joanneum

Foto: Universalmuseum Joanneum/J.J. Kucek © Bildrecht Wien, 2024

Ausstellungsansicht "Janz Franz. Schau weg, Teppata!" in der Neuen Galerie Graz

Foto: Universalmuseum Joanneum/J.J. Kucek © Bildrecht Wien, 2024

Ausstellungsansicht "Janz Franz. Schau weg, Teppata!" in der Neuen Galerie Graz: "Die 8. Weihung", 39-teilig

Foto: Universalmuseum Joanneum/J.J. Kucek © Bildrecht Wien, 2024

Ausstellungsansicht "Janz Franz. Schau weg, Teppata!" in der Neuen Galerie Graz: "Die 8. Weihung", 39-teilig

Foto: Universalmuseum Joanneum/J.J. Kucek © Bildrecht Wien, 2024

Ausstellungsansicht "Janz Franz. Schau weg, Teppata!" in der Neuen Galerie Graz

Foto: Universalmuseum Joanneum/J.J. Kucek © Bildrecht Wien, 2024

Ausstellungsansicht "Janz Franz. Schau weg, Teppata!" in der Neuen Galerie Graz

Foto: Universalmuseum Joanneum/J.J. Kucek © Bildrecht Wien, 2024

Ausstellungsansicht "Janz Franz. Schau weg, Teppata!" in der Neuen Galerie Graz

Foto: Universalmuseum Joanneum/J.J. Kucek © Bildrecht Wien, 2024

Ausstellungsansicht "Janz Franz. Schau weg, Teppata!" in der Neuen Galerie Graz

Foto: Universalmuseum Joanneum/J.J. Kucek © Bildrecht Wien, 2024

Ausstellungsansicht "Janz Franz. Schau weg, Teppata!" in der Neuen Galerie Graz: "Es ist alles so lustig"

Foto: Universalmuseum Joanneum/J.J. Kucek © Bildrecht Wien, 2024

Ausstellungsansicht "Janz Franz. Schau weg, Teppata!" in der Neuen Galerie Graz: Das letzte Bild der Ausstellung

Foto: Universalmuseum Joanneum/J.J. Kucek © Bildrecht Wien, 2024

Werkansichten

Janz Franz, „Jungfrau“ aus der Serie „Sternzeichen“, 2000, Acryl auf Leinwand, 90 x 90 cm, Sammlung Kainberger

Foto: Hermann Seidl © Bildrecht Wien, 2024

Janz Franz, When the Night Comes, 1996, Privatsammlung, Graz

Foto: Universalmuseum Joanneum/N. Lackner © Bildrecht Wien, 2024

All I need is Nitsch, 1991, Mischtechnik auf Holz, 130 x 90 cm

Sammlung Schmölzer, Foto: Hermann Seidl © Bildrecht Wien, 2024

Dieses Bild ist nicht schön aber es ist ehrlich, 1992, Acryl auf Leinwand, 134 x 134 cm

Zeitkunstgalerie Kitzbühel, Foto: Markus Korn © Bildrecht Wien, 2024

Die 8. Weihung, 2004, Tusche auf Pappendeckel, 84 x 62 cm

Peter Infeld Privatstiftung, Foto: Peter Infeld Privatstiftung © Bildrecht Wien, 2024

Die 8. Weihung, 2004, Tusche auf Papier, 49-teilig, je 65 x 50 cm

Peter Infeld Privatstiftung, Foto: Peter Infeld Privatstiftung © Bildrecht Wien, 2024

Die "rote" Khalaat lebt ewig, 2000, Acryl auf Leinwand, 160 x 120 cm

Sammlung Schmölzer, Foto: Hermann Seidl © Bildrecht Wien, 2024

Es ist alles so lustig, 1993, Tusche auf Papier, 48 x 36 cm

Privatbesitz, Foto: UMJ/N. Lackner © Bildrecht Wien, 2024

Friss oder stirb, 1991, Acryl auf Leinwand, 130 x 150 cm

Galerie Altnöder, Salzburg, Foto: Hermann Seidl © Bildrecht Wien, 2024

Ohne Titel, 1992, Acryl auf Papier, 75 x 106 cm

Nikolaus Schaffer, Foto: Hermann Seidl © Bildrecht Wien, 2024

Ohne Worte, 1992, Ölkreide auf Papier, 100 x 70 cm

Sammlung G. Kainberger-Riedler, Salzburg, Foto: Hermann Seidl © Bildrecht Wien, 2024

Psychose, 1999, Acryl auf Leinwand, 160 x 270 cm

Sammlung Pürcher, Foto: Hermann Seidl © Bildrecht Wien, 2024

Wasted days and wasted nights, 2002, Ölkreide auf Karton, 132,5 x 91,5 cm

Peter Infeld Privatstiftung, Foto: Peter Infeld Privatstiftung