Bildinformationen
Laufzeit
17.04. - 12.07.2026
Eröffnung
16.04.2026 19:00 Uhr
Ort
Museum für Geschichte
Kuratiert von
Georg Pichler und Heimo Halbrainer
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Am 17. Juli 1936 putschten spanische Generäle gegen ihre demokratisch gewählte Regierung und traten damit den Spanischen Bürgerkrieg los. Drei Monate später wurden die Internationalen Brigaden gegründet, denen sich in den folgenden zwei Jahren an die 35.000 Männer und Frauen aus vielen Ländern anschlossen, unter ihnen 1.400 Österreicherinnen und Österreicher. Die Unterstützung der Spanischen Republik in den Jahren 1936 bis 1939 durch Freiwillige aus der ganzen Welt spielte eine zentrale Rolle für eine identitätsstiftende europäische Tradition. So wurde der Kampf gegen den Faschismus in Spanien zu einer gemeinsamen Erfahrung in allen europäischen Ländern. Die Ausstellung möchte das Schicksal der österreichischen Freiwilligen, die in den Internationalen Brigaden und in anderen Funktionen tätig waren, darstellen und ihre Lebenswege nachzeichnen, die sie aus der Diktatur des Ständestaats in den Krieg nach Spanien, ins Exil, in die Konzentrationslager oder in den Widerstand und schließlich zurück ins befreite Österreich führten – sofern sie nicht vorher ums Leben kamen.
Angehörige des 12.-Februar-Bataillons bei Batea, Ebroschlacht, März/April 1938. Von links nach rechts, 1. Reihe: unbekannter Spanier, Georg Ferk; 2. Reihe: Alfons Bernlochner, Franz Chladek, Hans Stadler, Hans Landauer, Unbekannter; stehend: Hans Bily © DÖW / Spanienarchiv
Schulung von Artilleristen in Villena (Alicante), einem der zahlreichen Ausbildungslager der Internationalen Brigaden © DÖW / Spanienarchiv
Offiziere des 12.-Februar-Bataillons während der Ebroschlacht, kurz vor dem Rückzug bei Batea im März 1938. Stehend: Karl Sequens (1. von links), Peter Hofer (3. von links), Leopold Dittrich (5. von links), Heinrich Fritz (6. von links); kniend: Hugo Müller (links), Julius Schindler (rechts); sitzend: Leopold Stancl (3. von links), Hans Dittrich (4. von links). © DÖW / Spanienarchiv
Wien, 17. Juni 1945, „Tag der Volkssolidarität“, eine Großdemonstration von politisch Verfolgten des Naziregimes. Aufmarsch der Österreichischen Freiheitsbataillone vor dem Wiener Parlament, 1. Reihe: Peter Hofer, Leopold Stancl; 2. Reihe: Ernst Wexberg (kein Spanienkämpfer), Zalel Schwager, Emanuel Edel. © DÖW / Spanienarchiv