Älterer Gähnius (Selbstportrait)

Foto: N. Lackner/UMJ

Künstler: Bazon Brock

Leben: Stolp/Slupsk (PL) 1936, lebt in Wuppertal
Datierung: 2006
Technik: Farbfotografie
Maße: 27,6 x 20,3 cm 
Besitz: Neue Galerie Graz
Inventarnummer: X/2051

Brock, Bazon (Stolp/Słupsk 1936, lebt in Wuppertal)

Der Künstler, Kunsttheoretiker und emeritierte Professor für Ästhetik und Kulturvermittlung wurde am 2.6.1936 in Stolp/Słupsk (Pommern) geboren. Seinen Künstlernamen verdankt Brock, der eigentlich Jürgen Johannes Hermann mit Vornamen heißt, seinem Lateinlehrer, der ihn „Bazon“ – griechisch für „Schwätzer“ – nannte.

Im Zweiten Weltkrieg erlitt Brock durch eine Phosphorbombe eine schwere Vergiftung, an deren Folgen er noch heute leidet. Von 1957 bis 1964 studierte er Germanistik, Philosophie und Politikwissenschaften in Zürich, Frankfurt und Hamburg und absolvierte eine Ausbildung in Dramaturgie.

1957 schrieb Brock seine ersten Aktionslehrstücke, es folgten erste Publikationen. Gemeinsam mit Künstlern wie Friedensreich Hundertwasser oder Joseph Beuys begann er Happenings zu veranstalten. Eines der bekanntesten war das „24-Stunden-Happening“ in der Galerie Parnass (Wuppertal) 1965.

Nach dem Abschluss seines Studiums wurde er 1965 als Professor an die Hochschule für Bildende Kunst in Hamburg berufen. Als Gastdozent unterrichtete er ab 1970 an der Kölner Werkschule und ab 1977 an der Universität für angewandte Kunst in Wien. Anschließend übernahm er eine Professur an der Bergischen Universität Wuppertal, wo er bis zu seiner Emeritierung im Jahr 2001 tätig war.

Von 1968 bis 1992 führte Brock auf der documenta in Kassel die von ihm begründeten „Besucherschulen“ durch.

2011 gründete er in Berlin die „Denkerei“, die sich als „Amt für Arbeit an unlösbaren Problemen und Maßnahmen der hohen Hand“ versteht. Brock gründete zahlreiche Institute und kann bisher auf rund 2.500 Veranstaltungen zurückblicken.

Heute lebt und arbeitet er in Wuppertal.

Neue Galerie Graz

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