go to work on an egg

Rauminstallation mit Filmen

09.03. - 02.06.2024
Ein grüner Schriftzug "go to work on an egg" vor zwei Spiegeleier- und Speckskulpturen, die auf einem Teller aus Stoff liegen. Daneben eine Gabel und ein Messer aus Stoff. Ein grüner Schriftzug "go to work on an egg" vor zwei Spiegeleier- und Speckskulpturen, die auf einem Teller aus Stoff liegen. Daneben eine Gabel und ein Messer aus Stoff.

Bildinformationen

Laufzeit

09.03. - 02.06.2024

Eröffnung

08.03.2024 19:00

Ort

Neue Galerie Graz, studio

Kuratiert von

Roman Grabner

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Über die
Ausstellung

Das Thema dieser drei Filme ist die Frage, ob und inwiefern wir verlernt haben, uns eine Alternative zum Kapitalismus zu wünschen.

 

Teil 1 fragt nach synthetischen Werkstoffen als Agenden sowohl für Befreiung als auch für Unterdrückung. Teil 2 stellt die Frage nach einer Alternative zur vorherrschenden Naturausbeutung. Und Teil 3 widmet sich der Frage, inwiefern eine veränderte Architektur, die nicht für das Kernfamilienmodell gemacht wäre, unser Zusammenleben verändern könnte.

 

Eine materialistische Befragung in Zusammenhang mit Kunststoff macht sichtbar, dass das Material selbst diverse Potenziale hat – es kann den Alltag erleichtern oder den Planeten an den Rand seines Abgrunds treiben. Welche Erzählung dominant wird, ist beeinflusst von den realen materiellen Gegebenheiten.

 

Der Fokus der forschenden Filmreihe liegt auf eingehegten Befreiungspotenzialen, die man in der Geschichte von Kunststoff ausgraben und befragen kann. Was dabei sichtbar wird, ist eine dem Kapitalismus eigene Form der Organisation des Zusammenlebens, weshalb der dritte und letzte Teil die Frage nach dem Zusammenhang zwischen Kunststoff und Kleinfamilie stellt.

 

Das studio der Neuen Galerie diente seit den 1990er-Jahren bis 2010 als Plattform für junge österreichische Künstler*innen, die nach Abschluss ihrer Ausbildung noch nicht voll im Kunstbetrieb etabliert waren bzw. am Anfang ihrer Karriere standen. 2017 wurde dieses wesentliche Instrument zur Förderung und Dokumentation junger Kunst im Joanneumsviertel wieder eingeführt.

Kooperation mit

Julia Haugeneder in Kooperation mit Magdalena Kreinecker und Matteo Sanders

Ausstellungsgestaltung

Ausstellungsmöbel von Werkbüro (Lucas Schmid) in Kooperation mit Julia Haugeneder und Magdalena Kreinecker