Anton Alois Wolf, Fürstbischof von Laibach

Foto: N. Lackner/UMJ

Künstler: Josef Kriehuber

Leben: Wien 1800 – 1876 Wien 
Datierung: 1835
Technik:  Lithographie, Papier  
Maße: 39,7 x 28,8 cm
Besitz: Neue Galerie Graz
Inventarnummer: II/17041

Wolf, Anton Alois (Idria/Idrija 1782–1859 Laibach/Ljubljana)

Anton Alois Wolf wurde am 14.6.1782 in Idria/Idrija (Krain/Kranjska) geboren. Nach dem Besuch des Gymnasiums in Idria/Idrija und später in Laibach/Ljubljana begann er sich dem Studium der Theologie und der Philosophie zu widmen.

 

1804 wurde er zum Priester geweiht und begann anschließend als Prediger und Kooperator am Dom St. Nikolaus in Laibach/Ljubljana zu arbeiten. Wolf bekleidete in weitere Folge viele geistliche Ämter, ehe er 1824 schlussendlich zum Bischof von Laibach/Ljubljana ernannt wurde.

 

Zwei Jahre später wurde ihm der Fürstentitel verliehen. Neben seinem geistlichen Wirken engagierte er sich auch politisch. Diesbezüglich sind vor allem seine Ernennung zum Beisitzer der Steuerregulierungsprovinzialkommission 1826 und seine Wahl in den ständischen Ausschuss des Landtages 1835 nennenswert.

 

Wolf machte sich mit der Finanzierung und Förderung eines deutsch-slowenischen Lexikons sowie einer verbesserten Übersetzung des Neuen Testaments ins Slowenische auch im Bereich der Wissenschaft verdient. In seinem Amt als Bischof sorgte er für eine Aufstockung der Alumnatsplätze im Diözesan-Klerikal-Seminar, die Erweiterung der dortigen Bibliothek, den Bau eines Diözesan-Knabenseminars, die Errichtung neuer Pfarren sowie die Wiederinstandsetzung sich in schlechtem Zustand befindender Gebäude in den Bistümern Steiermark und Krain/Kranjsk.

 

Sein besonderes Augenmerk galt der Seelsorge: Er richtete viele neue Stellen ein und unterband Missbrauch und nationale Hetzerei durch Überwachung der Seelsorger. 1849 wurde er zum Ehrenbürger von Laibach/Ljubljana ernannt und 1844 erhielt er die Würde eines geheimen Rates.

 

Am 7.2.1859 verstarb Anton Alois Wolf in Laibach/Ljubljana und wurde im dortigen Dom St. Nikolaus begraben. 

Neue Galerie Graz

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