Kopf (Hans Koren gewidmet)

© Bildrecht, Wien, 2017
Foto: UMJ/J. Edegger

Künstler: Gerhard Moswitzer

Leben: Maria Lankowitz (Stmk.) 1940–2013 Wien    
Datierung: 1988 
Technik: Eisen, geschweißt    
Maße: 44 x 26 x 26 cm 
Besitz: Neue Galerie Graz, Leihgabe Hans Georg Droschl, Graz
Inventarnummer: VI/407 

Hanns Koren (Köflach 1906–1985 Graz)

Nach dem Besuch der Volksschule in Köflach und des Gymnasiums in Graz studierte der am 20.11.1906 in Köflach geborene Hanns Koren Germanistik, Soziologie und Volkskunde an der Karl-Franzens-Universität in Graz. Anschließend arbeitete er am Aufbau des Institutes für religiöse Volkskunde an der Salzburger Universität mit. 1936 kehrte er nach Graz zurück und war zunächst als Kustos am Landesmuseum Joanneum tätig, ehe er in der Zeit des Nationalsozialismus vom Reichsstatthalter 1939 das Verbot erhielt, zu publizieren und öffentlich zu wirken. Ein Jahr später wurde er zum Wehrdienst eingezogen.

Auf seine Habilitation 1945 folgte 1955 die Ernennung zum ordentlichen Professor für Volkskunde der Universität Graz, von 1949 bis 1963 folgte er Viktor Geramb als Direktor des Volkskundemuseums nach. 1953 wurde Koren als Abgeordneter der ÖVP in den Nationalrat gewählt, von 1957 bis 1963 war er Landesrat, danach bis 1970 Landeshauptmann-Stellvertreter, wobei er stets die Kulturagenda betreute. Besonders in dieser Funktion erlangte er sein auch heute noch legendäres Ansehen: Er initiierte eine Reihe von Landesausstellungen sowie die Errichtung des Freilichtmuseums Stübing und ermöglichte kulturelle Projekte, die in den 1960er-Jahren den Ruf von Graz als Stadt der Avantgarde begründeten, wie z. B. das Forum Stadtpark, das Festival „steirischer herbst“ (seit 1968) oder die „trigon“-Biennalen (1963–1992), die ab 1965 von der Neuen Galerie am Landesmuseum Joanneum durchgeführt wurden. Von 1970 bis 1983 amtierte er als Landtagspräsident. Er starb am 27.12.1985 in Graz.

Neue Galerie Graz

Joanneumsviertel
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T +43-316/8017-9100
joanneumsviertel@museum-joanneum.at

 

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