Franz Rogler

Surrealist

21.06.-17.08.2008


Eröffnung: 20.06.2008, 19 Uhr
Kuratiert von: Günther Holler-Schuster

Ort: Hofgalerie der Neuen Galerie Graz


Eine der interessantesten Positionen der Kunst nach 1945 in Österreich war Franz Rogler. Er besuchte die Grazer Kunstgewerbeschule, die wie ganz Graz schon sehr früh nationalsozialistisch geprägt war, was auch für Rogler zum Problem wurde. Er musste Kriegsdienst leisten, erst Anfang 1945 gelang ihm die Flucht in die Schweiz. In Basel lernte er durch seine damalige Freundin KünstlerInnen wie Jean Arp, Max Ernst oder Meret Oppenheim kennen.

Surrealismus und die geometrische Abstraktion waren ab dieser Zeit seine Antriebsquellen. In Österreich zurück begann er 1948 an der Akademie der bildenden Künste in Wien zu studieren. 1953 erschien das erste Heft der "Surrealistischen Publikationen", das von Edgar Jené und Paul Celan herausgegeben wurde. Rogler war darin gemeinsam mit Victor Brauner, Max Ernst, Yves Tanguy u.a. vertreten. Der internationale Weg Franz Roglers setzte sich durch rege Ausstellungstätigkeit weiter fort.

 

Die Neue Galerie Graz besitzt hervorragende Werke des heute etwas in Vergessenheit geratenen Künstlers. Ergänzt mit entscheidenden Exponaten aus Privatsammlungen, wird eine längst fällige Würdigung dieses so bemerkenswerten Werkes unternommen.

Neue Galerie Graz

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