Wiederaufnahme der Moderne

Nach 1945 hatten Künstler/innen einen großen Nachholbedarf in Bezug auf Strömungen der klassischen Moderne, die in Österreich in der Zwischenkriegszeit nur geringfügig aufgenommen worden waren und während der NS-Zeit gänzlich verschwanden.

Die Auseinandersetzung mit diesen Strömungen begann beim Fauvismus um 1900 und erstreckte sich von den gegenständlichen bis hin zu den abstrakten und konstruktivistischen Richtungen der 1930er-Jahre.

Expressionismus, Kubismus und Surrealismus waren auch Bindeglieder zwischen traditionelleren und fortschrittlicheren Kräften, wenn auch deren Rezeption großteils nur auf formalästhetischen Kriterien beruhte. Ältere Künstler/innen sahen darin einen Weg, an die aktuelle Kunst aufzuschließen, ohne die Bahnen der Tradition und vor allem der Gegenständlichkeit verlassen zu müssen.

Publikum und Kritik waren skeptisch angesichts der Wiederaufnahme dieser im Grunde bereits historischen Richtungen der Moderne. Neben sachlichen Äußerungen finden sich auch beißende Kritiken an der modernen Kunst und ihren Vertretern. Die Kunstentwicklungen in Frankreich, die schon vor dem Krieg als krankhaft und dekadent kritisiert worden waren, wurden auch nach 1945 mit großem Vorbehalt betrachtet – auch wenn sie international bereits sehr bedeutend waren.

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Neue Galerie Graz

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