Rhytidiadelphus triquetrus

Großes Kranzmoos

Beim Großen Kranzmoos handelt es sich um ein sehr kräftiges Laubmoos mit einer relativ weiten ökologischen Standortsamplitude. Die Art ist ein sehr häufiges und weitverbreitetes Bodenmoos, bildet in Laub- und Nadelwäldern oft flächendeckende Bestände aus und ist kaum mit einer anderen Art zu verwechseln. Besiedelt werden grundsätzlich trockene, lichtreiche aber nicht voll besonnte, kalkarme Standorte; auch an Wegböschungen und Halbtrockenrasen kommt die Art vor.

 

Die gelbgrünen bis grünen Pflanzen wachsen aufrecht und sind unregelmäßig fiedrig verzweigt. Die Seitenäste sind unterschiedlich lang, können an den Enden Wurzeln ausbilden und dienen somit als eine Art Ausläufer. Die Ast- und Stämmchenblätter sind sparrig abstehend und an den Sprossspitzen oft schopfig gehäuft. Die Blätter sind an der Basis breit eiförmig und nach vorne hin lanzettlich zugespitzt, die Blattränder sind fast bis zum Grund gezähnt. Sporogone sind bei der Art nur gelegentlich zu finden. Rhytidiadelphus triquetrus tritt häufig mit Hylocomium splendens, Pseudoscleropodium purum und Thuidium tamariscinum auf.

 

Das Große Kranzmoos gehört zu den größten Vertretern der heimischen Moosflora und wurde in früheren Zeiten als Verpackungs- oder Dämm-Material verwendet. Für die Herstellung von Kränzen und Blumengestecken wird die Art auch heute noch verwendet.

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