An Artist of a Certain Time

A performative lecture by Susan Mogul

31.03.2020 18:00-20:00


Kosten: Eintritt frei
Anmeldung: Keine Anmeldung erforderlich
Ort: Space02

Mit Susan Mogul


Auf Anraten des Krisenstabs der Steiermärkischen Landesregierung in Bezug auf COVID-19 gibt das Universalmuseum Joanneum bekannt, dass alle Standorte am 11. März 2020, im Laufe des Nachmittags schließen.

Bis auf Weiteres sind alle Museen und Ausstellungen geschlossen sowie sämtliche Veranstaltungen abgesagt. Weitere Informationen finden Sie unter https://www.museum-joanneum.at/ihr-besuch/aktuell

Performative Lesung in englischer Sprache.

Was haben meine Mutter, Judy Chicago und Martin Scorcese gemeinsam? Und warum taucht meine Mutter, eine unkonventionelle Hausfrau aus den Fünfzigerjahren, immer wieder in meiner Arbeit auf?

An Artist of a Certain Time – ein performativer Vortrag, konzipiert für das Kunsthaus Graz – setzt sich mit Kunst und Leben, dem Privaten und Öffentlichen, der Vergangenheit und der Gegenwart auseinander. Ich werde Themen und Einflüsse aufgreifen, die sich durch meine Arbeit ziehen: die feministische Kunstbewegung von Los Angeles, das Zuhause, die Familie, die Moderne, den Kommerz, die Stand-up-Comedy und die Institutionskritik.

Meine gesamte Arbeit – Film, Performance und Installation – ist durchdrungen vom Erzählen von Geschichten. Kein traditionelles Geschichtenerzählen, sondern eher eine „Collage“ aus Anekdoten, Kommentaren, Filmausschnitten und Bildern, die sich allmählich zu einem größeren Ganzen zusammenfügen.

Bitte nehmen Sie an dieser Präsentation einer Frau aus Los Angeles teil, die eine feministische Künstlerin war, als es nicht cool war, eine feministische Künstlerin zu sein.

Text: Susan Mogul

Biografie Expand Box

Susan Mogul, die sich seit den frühen 1970er-Jahren mit Video beschäftigt, ist eine Pionierin des Mediums. Zunächst produzierte sie eine wichtige Reihe humorvoller und entschieden feministischer Performance-Videos, doch ihre Praxis weitete sich schnell auf kompliziertere und experimentelle Erzählformen aus, darunter auch Arbeiten in Spielfilmlänge.

Mogul hat zahlreiche Stipendien und Aufträge erhalten, darunter ein Guggenheim-Stipendium. Ihre Arbeiten wurden auf Filmfestivals, in Museen und Galerien im In- und Ausland ausgestellt: Getty Museum; Centre Pompidou; Museum of Contemporary Art, Los Angeles; Museum of Modern Art, New York City; Yamagata Filmfestival, Japan, und As-is Gallery, Los Angeles.
Ihre erste Video-/Film-Retrospektive wurde 2009 bei Visions du Réel in der Schweiz gezeigt.

Mogul wurde in New York City geboren und lebt seit 1973 in Los Angeles. Ihr vollständiger Lebenslauf und Arbeitsproben sind auf www.susanmogul.com verfügbar.

Dieses Projekt wurde zum Teil von der Foundation for Contemporary Arts Emergency Grant unterstützt.

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