Romuald Hazoumè

Beninische Solidarität mit gefährdeten Westlern

21.09.2013 15:00


In Kooperation mit dem steirischen herbst

Kuratiert von: Günther Holler-Schuster

Laufzeit: 21.09.2013-12.01.2014


Das Umschwenken des Begriffs „postkolonial“ zu einer grundsätzlichen Kritik an der modernen Wissensordnung und am vereinheitlichenden Herrschaftsdiskurs des westlichen Rationalismus führt zu einer Relativierung der Moderne. In der zeitgenössischen Kunst äußert sich dies durch einen Anspruch auf globale Zeitgenossenschaft. Die Herkunft eines Künstlers relativiert sich, und die Frage, wo ein Künstler sein Publikum findet, wird bestimmend.

 

In sechs größtenteils für das Kunsthaus Graz neu entwickelten Projekten kehrt der Beniner Künstler Romuald Hazoumè festgefahrene Verhältnisse um und leistet einen ungewöhnlichen Beitrag im postkolonialen Diskurs.

 

In Kooperation mit dem steirischen herbst.

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