Fantastic Voyage und INTIÑAHUI – Im Auge der Sonne

Filmabend

08.01.2009 19:00


Kosten: Eintritt frei!

Fantastic Voyage

 

Der bildgewaltige und Oscar-gekrönte Science-Fiction-Film von Richard Fleischer, 1966, nimmt uns mit auf eine abenteuerliche Reise durch das Innere des menschlichen Körpers und gilt dabei als einer der Vorläufer des darstellbaren „Kosmos Mensch".

 

Der Kalte Krieg - der Schutz eines aus dem „Ostblock" übergelaufenen Wissenschaftlers oder Spions - lieferte 1966 das auslösende Moment für einen Science-Fiction-Film der besonderen Art, mit dem Richard Fleischer (20.000 Meilen unter dem Meer, 1954; Der Frauenmörder von Boston, 1968; Conan, der Zerstörer, 1984) einen lang ersehnten Traum Wirklichkeit werden ließ. Nicht der Kampf um Galaxien in den Weiten des Alls, sondern eine Irrsinnsfahrt durch den menschlichen Körper nimmt ca. eine Stunde des 100 Minuten langen Films in Anspruch und macht sich die Erkenntnisse der sogenannten Nanotechnologie für die ebenso launige wie brillant zeitgeistige Science Fiction zunutze. Die Geschichte ist banal, entwickelt aber vor dem Hintergrund des Kalten Krieges und den vorhergesehenen Errungenschaften der Nanotechnologie eine ganz eigene Spannung und entwirft Bilder des Lebens und den Umgang mit diesem, die als geradezu wegweisend für die Entwicklungen der Medizin und der Ethik bis heute gelten.

 

Dauer: 100 min, Englisch mit deutschen Untertiteln

 

INTIÑAHUI - Im Auge der Sonne

 

Der Grazer Regisseur, Biologe und Medienkünstler Klaus Schrefler präsentiert in einer kleinen Sneak Preview für die Gäste des Kunsthaus Graz anschließend seinen ebenso fantastischen Kurzfilm INTIÑAHUI - Im Auge der Sonne (2001-2006), dessen Traumbilder über den Ursprung des Lebens und der Materie philosophieren.

 

INTIÑAHUI möchte die Rhythmen des Lebens als Bildfolge darstellen, die Mikro- und Makrokosmos zueinander in Beziehung setzt. Der 3D-Animationsfilm legt vorrangig Wert auf die sinnliche Wahrnehmung und besticht durch einen konstanten visuellen Fluss von Eindrücken, der ganz ohne Schnitte und Dialoge auskommt. Den inhaltlichen Rahmen des Kurzfilms bildet die Bedeutung der Zahlen 1 bis 9, die in vielen Kulturen sehr ähnliche Grundzüge aufweist und daher oftmals als die allem zugrundeliegende Matrix bezeichnet wird.

 

Dauer: 30 min

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

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