Vorindustrielle Produktion

Astrid Aschacher

Bis ins 19. Jahrhundert erfolgt die Produktion der Dinge durch Handwerker, durchaus in Serie und arbeitsteilig, aber nur bedingt maschinenunterstützt. Mit der Industriellen Revolution werden die Waren und Güter des täglichen Gebrauchs zunehmend nicht mehr in Werkstätten und Manufakturen, sondern in Fabriken hergestellt.

 

Fabriken sind Produktionsstätten neuer Art: Ihre planmäßigen Architekturen ermöglichen die Erledigungen vieler Arbeitsvorgange unter einem Dach. Neue Techniken führen zu einer zuvor nicht gekannten Rationalisierung und Steigerung der Produktion. An die Stelle der Handwerker, Gesellen und Lehrlinge treten Fabrikarbeiterinnen und -arbeiter, die nicht mehr Expertinnen und Experten sind, sondern den Maschinen zur Seite stehen.

 

Wir blicken mit dem folgenden Beitrag zurück in die Zeit der vorindustriellen Produktion: Der Bau einer Geige, das Schneidern eines Fracks oder die Herstellung einer Flohfalle – wie geht das vor sich? Wie werden Rohstoffe gewonnen und gehandelt? Welche Werkzeuge, Verfahren und Techniken gibt es? Wie steht es um die Ausbildung und die Arbeitsbedingungen der Handwerker? Was wissen wir über Vertrieb und Marketing? Zehn Kurzfilme erleichtern das Verstehen der teilweise aufwendigen Fertigungsprozesse.

Museum für Geschichte

Sackstraße 16
8010 Graz, Österreich
T +43-316/8017-9800
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