Johannes Vogl

Cyanometer – Alle Farben des Himmels | Light 2017

21.04. - 04.06.2017

Bildinformationen

Laufzeit

21.04. - 04.06.2017

Veranstaltet von

Institut für Kunst im öffentlichen Raum Steiermark

Treffpunkt

Schloßberplatz, 8010 Graz

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Über das
Projekt

Das Institut für Kunst im öffentlichen Raum Steiermark widmete sich 2017 dem Thema Licht. Acht Künstler*innen/Künstler*innengruppen setzten jeweils ein Projekt in der Inneren Stadt Graz um.


Hoch über dem beliebten Schlossbergplatz schwebt in leiser Balance ein großer runder Farbring, der die blauen Himmelsfarben in sich versammelt. Der Schweizer Naturforscher Horace-Bénédict de Saussure entwickelte den ursprünglich nur knapp über handtellergroßen Cyanometer im 18. Jahrhundert, um durch Vergleich der Farbintensität auf die Beschaffenheit der Atmosphäre zu schließen und meteorologische Erkenntnisse zu sammeln. Alexander von Humboldt machte das Farbrad mit seinen Amerika-Erkundungen weithin bekannt.

Die kreisrunde Farbskala in Graz hat dagegen einen Durchmesser von 12 Metern. 53 Farbfelder reichen von Weißgrau über Abstufungen des Berliner Blau bis ins Schwarz hinein. Durch den offenen Ring geschaut, lässt sich die Farbigkeit des Himmels, die je nach Luftfeuchtigkeit, Tageszeit, Lichteinfall und Umwelteinflüssen variiert, durch deckungsgleiche Farbsegmente bestimmen. Das spektakuläre Luftobjekt am Fuße des Schlossbergs ist frei von praktischer Nutzung oder Farbbedeutung. Es lenkt den Blick durch den lichten Himmelsring nach oben.

johannesvogl.com

LICHT 2017

Das Institut für Kunst im öffentlichen Raum Steiermark widmete sich 2017 dem Thema Licht. Acht Künstler*innen/Künstler*innengruppen setzten jeweils ein Projekt in der Inneren Stadt Graz um.

Das Künstlerkollektiv Plex Noir (D) erarbeitete für das Joanneumsviertel eine interaktive Licht- und Klanginstallation, deren Intention die Auseinandersetzung mit dem Hof des Joanneums als Ort städtischen Lebens ist.

Im Innenstadtraum von Graz werden mehrere Arbeiten von Kunstschaffenden wie Atelier van Lieshout (NL), Atisuffix (IT), Manfred Erjautz (A), Werner Reiterer (A), Liddy Scheffknecht (A) und Johannes Vogl (D) zum Thema „Ressource Licht“ zu sehen sein.

Für den Eingangsbereich des Museums im Palais Herberstein entwickelt Brigitte Kowanz (A) eine spezifische permanente Arbeit, die das Entree optisch öffnet und entsprechend erfahrbar macht.