Das Quiz zur Ausstellung

Zu: Die Jagd ist weiblich. Diana und Aktäon

Zum Download bereit27.05.2021-28.11.2021


Für: Schule, 3.-9. Schulstufe
Ort: Jagdmuseum
Angebot: Quiz: herunterladen, ausdrucken und ausfüllen!
Dauer: 1 h

Kosten: Online-Download kostenfrei (exkl. Eintritt)
Anmeldung des Besuchs auch ohne Programm: 
Um die Besucher*innen-Frequenz besser steuern zu können bitten wir
um Anmeldung spät. 1 Woche vor dem gewünschten Termin 
Kontakt: +43-3463/2772-16 oder info-stainz@museum-joanneum.at 


Im Rahmen von: Die Jagd ist weiblich. Diana und Aktäon


Wie funktioniert's?

Ladet zuerst das Quiz herunter (Quizfragebogen als Download). Besucht anschließend unsere Sonderausstellung auf der Webseite. Denn dort werden auch für jeden Raum Objekte oder Bilder besprochen, die euch helfen, die Fragen zu beantworten.
Die Lösung gibt es am Ende des Rundganges (Lösungsbogen als Download)! Jetzt steht unserem Wiedersehen im Museum ja nichts mehr im Wege - auch im Rahmen des einen oder anderen Programmangebots zur Sonderausstellung.


Und worum geht's?

Drei Themenbereiche stehen im Mittelpunkt der Ausstellung: Die Bedeutung der Frauen in der Jagd, die Bedeutung der weiblichen Wildtierebzw. die Fortpflanzungsstrategien der unterschiedlichen Tierarten und der österreichische Maler Gerald Brettschuh, der 2007 die ersten Bilder seines Zyklus Diana und Aktäon gemalt hat.


Die Zahl der Frauen in der Jagd hat sich in den letzten Jahren deutlich erhöht. Frauen nehmen aber schon seit Jahrhunderten an der Jagd teil – zumindest adelige Damen. Bei den alten Griechen und den alten Römern waren auch die Jagdgottheiten weiblich. Die römische Jagdgöttin Diana war gleichzeitig die Göttin des Mondes und wird mit einem Halbmond am Kopf dargestellt. Zusätzlich hält sie einen „Sauspieß“ für die Wildschweinjagd in den Händen und wird mit einem Hund oder anderen Jagdtieren dargestellt.
 

In der Zeit der sogenannten Renaissance, was so viel wie „die Wiedergeburt der Antike“ bedeutet, ließ man die Kultur der alten Griechen und Römer hochleben. Reiche, adelige Damen ließen sich gerne als Jagdgöttin Diana malen. Damals gab es noch keine Fotos und schon gar keine Selfies, deshalb ließ man sich von berühmten Malern abbilden.


Die weiblichen Wildtiere mit ihren Fortpflanzungsstrategien spielen im Tierreich eine wichtige, oft unterschätzte Rolle. Der Hirsch zum Beispiel muss stark sein, am Geweih kann sein Gegner ablesen, wie fit der Hirsch ist. Letztendlich entscheidet aber die Hirschkuh die Partnerwahl, wobei sie sich für den Stärkeren entscheiden wird. Bei den Rehen ist die Mutter nach der Geburt alleine für die Aufzucht ihrer Jungen zuständig. Damit sie das erfolgreich machen kann, ist es wichtig, dass der Rehbock groß und stark ist und gute Gene mitbringt. Deshalb kann sie weite Strecken zurücklegen, um einen starken Partner zu finden.


Im Tierreich sind die Männchen fast immer größer als die Weibchen – außer bei den Greifvögeln. Die Greifvogelweibchen sind größer als ihre Männchen – warum das so ist, weiß man noch immer nicht so genau. Es hat jedenfalls den Vorteil, dass man sich bei der Nahrungssuche nicht in die Quere kommt, weil man unterschiedlich große Tiere jagen kann.


Früher mussten Frauen im Damensattel reiten, was aber viel gefährlicher war als im Spreizsitz beim normalen Reiten. Die österreichische Kaiserin Sisi war eine wahre Meisterin im Damensattel. Um schlanker zu erscheinen, ließ sie sich angeblich sogar in ihr Reitkleid einnähen.



Viel Spaß beim Reinschmökern:


Jagdmuseum und Landwirtschaftsmuseum, Schloss Stainz

Schlossplatz 1
8510 Stainz, Österreich
T +43-3463/2772-16
info-stainz@museum-joanneum.at

 

Öffnungszeiten
27. März 2021 bis 28. November 2021 Di-So, Feiertag 10 - 17 Uhr
29. November 2021 bis 31. März 2022 geschlossen
01. April 2022 bis 30. November 2022 Di-So, Feiertag 10 - 17 Uhr
01. Dezember 2022 bis 31. März 2023 geschlossen


Diese Informationen bitte bei Buchungsanfragen parat haben

Ihre Buchungsanfrage nehmen wir gerne online via Buchungsformular sowie persönlich zu unseren Öffnungszeiten entgegen (wenn nicht anders angegeben).

 

1. November 2021
18. April 2022
6. Juni 2022
15. August 2022


Kosten:

Angegebene Preise verstehen sich (wenn nicht anders angegeben) pro Schüler/in im Klassenverband inkl. Eintritt (2 Begleitpersonen pro Klasse frei – ausg. erhöhter Betreuungsbedarf) bzw. pro Kind der Kindergartengruppe bei freiem Eintritt (1 Begleitperson pro 6 Kindergartenkindern frei – ausg. erhöhter Betreuungsbedarf).


Bitte beachten Sie, dass Ihre ​Terminanmeldung verbindlich​ ist! Sollten Sie eine Stornierung​ oder Änderung des Termins wünschen, ist dies ​bis spätestens 48​ ​Stunden vor dem gebuchten Termin kostenlos​ möglich – bitte geben Sie uns rechtzeitig Bescheid. Ihr ​Nichterscheinen​ verursacht uns Kosten, die wir im Falle einer zu späten bzw. nicht erfolgten Absage an Sie weiterverrechnen müssen: ​50 % des Rechnungsbetrages​ bzw. bei Schulen ein Mindestbetrag von 25 € pro gebuchter Vermittlerin/gebuchtem Vermittler.

Bitte stellen Sie sicher, dass Ihre Gruppe ​pünktlich​ am vereinbarten Treffpunkt versammelt ist. Ab einer Verspätung von 10 Minuten kann es aus logistischen Gründen zu einer Verkürzung oder zum Entfall der Führung/des Vermittlungsprogramms kommen.

Für alle Besuche gilt die Hausordnung des Universalmuseums Joanneum.