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Museumswochen 2016

Regionen im Fokus

03.03.-17.03.2016 10:00-13:00


Schulbezogene Veranstaltung


Termin:
03.–17.03.2016
(mittwochs, donnerstags und freitags)

Anfahrt, Eintritt und Teilnahme kostenlos!
 

Aktion für Schulen aus den steirischen Bildungsregionen
ausgenommen Graz und Graz-Umgebung aus dem Zentralraum Steiermark
für alle Schultypen ab der 5. Schulstufe

 

Aufgrund der dankenswerten Unterstützung unserer Partner und Förderer heuer kostenlos buchbar!

 

Keine Bewerbung mehr möglich! Die Gewinner/innen 2016 stehen bereits fest.


Regionen und Termine

Liezen: 03.03.2016
Südweststeiermark (Deutschlandsberg): 03.03.2016
Südweststeiermark (Leibnitz): 04.03.2016
Obersteiermark West (Murau): 04.03.2016
Obersteiermark West (Murtal): 09.03.2016
Südoststeiermark: 09.03.2016
Oststeiermark (Fürstenfeld): 10.03.2016
Obersteiermark Ost (Bruck): 10.03.2016
Obersteiermark Ost (Leoben): 11.03.2016
Oststeiermark (Hartberg): 11.03.2016
Oststeiermark (Weiz): 16.03.2016
Obersteiermark Ost (Mürzzuschlag): 16.03.2016
Steirischer Zentralraum (Voitsberg): 17.03.2016

 

Schwerpunkte für die 5. bis 13. Schulstufe wählbar, altersgerecht angepasst
Dauer: 10-13 Uhr (exklusive Fahrtzeit)

 

Regionen im Fokus

Das Universalmuseum Joanneum und der Landesschulrat für Steiermark starteten 2014 erfolgreich mit der Initiative „Museumswochen“, um weiter entfernt gelegenen Schulen aus steirischen Regionen die Inhalte des Universalmuseums Joanneum und das Museum selbst besser zugänglich zu machen. Schülerinnen und Schüler aller Schultypen ab der 5. Schulstufe und sämtlicher steirischer Bildungsregionen sind auch heuer wieder eingeladen, einen exklusiven „Schultag“ im Museum zu verbringen und das Joanneum außerhalb der regulär buchbaren Workshop- und Führungsangebote als spannenden außerschulischen Lern- und Erlebnisort zu erforschen.

Für jede der Regionen stehen bestimmte Tage zur Verfügung. Das Programm Sammeln, Bewahren, Forschen und Vermitteln. Eine Museums-Reise mit den wählbaren Schwerpunkten „Kulturgeschichte/Alltagskultur“, „Moderne und zeitgenössische Kunst“, „Bio- und Geowissenschaften“ sowie „Schloss Eggenberg“ lässt sich vielfältig in den Unterricht und die pädagogische Praxis integrieren.

 

Programm

Unter dem Motto Sammeln, Bewahren, Forschen und Vermitteln. Eine Museums-Reise werden – für andere Besucher/innen sonst verborgene – Bereiche vor und hinter den  Kulissen des Ausstellungsbetriebes geöffnet, Museumsarchitekturen und deren Funktionen unter die Lupe genommen, versteckte Wege und Plätze erforscht, aber auch unterschiedliche Museumsberufe vorgestellt. Über das reguläre Führungs- und Workshop-Angebot hinausgehend, haben sonst nur noch Schulkarten-Besitzer/innen die exklusive Möglichkeit, sich von unserem Team dreistündige, individuelle Museumsreisen quer durch unterschiedliche Museumsgruppen zusammenstellen zu lassen: Verfügbare Kapazitäten innerhalb unseres Museumsalltags sowie eigene Interessens- und Unterrichts-Schwerpunkte bestimmen das Programm und die von Haus zu Haus unterschiedlichen und immer altersgerecht angepassten Module. Wir bitten um Verständnis, dass während der Museumswochen keine weiteren Programm-Sonderwünsche berücksichtigt werden können!

 

Programmschwerpunkte

Schwerpunkt Kulturgeschichte/Alltagskultur

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"Das Ding da" Landeszeughaus, Museum im Palais, Volkskundemuseum

Habt ihr euch schon einmal gefragt, was denn eigentlich alles gemacht werden muss, damit ihr verschiedene Dinge in einem Museum anschauen könnt? In diesem Programm sehen wir uns genauer an, was alles im Hintergrund passiert, bevor eine Ausstellung präsentiert werden kann. Während wir im Landeszeughaus und im Museum im Palais der Frage nachgehen, was ein Museum mit den Objekten, die es beherbergt, so alles macht, fragen wir im Volkskundemuseum nach, welche Dinge hier überhaupt gezeigt werden – und zwar mit einem findigen Objekte-Raten: Das Volkskundemuseum beherbergt viele Dinge, die ihr bestimmt noch nie gesehen habt! Gemeinsam finden wir heraus, was hier alles gezeigt wird. Und weil wir – wenn er geöffnet ist – durch einen Tunnel im Schlossberg zwischen Volkskundemuseum und Museum im Palais hin und her gehen können, raten wir euch, feste Schuhe anzuziehen!

 

Programm: Landeszeughaus, Museum im Palais oder Volkskundemuseum

Schwerpunkt Moderne und zeitgenössische Kunst

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Kunsthaus Graz, Joanneumsviertel mit Neuer Galerie Graz

Zuerst lernen wir die Geschichte des Kunsthauses kennen: Wie wurde die „blaue Blase“ gebaut, was kann dieses besondere Gebäude alles, und was braucht es, damit darin Kunst ausgestellt werden kann? Welche Kunst ist hier überhaupt zu sehen? Sie kommt aus der ganzen Welt und wird für jede Ausstellung „ausgeborgt“. Was alles erledigt werden muss, bevor ein Bild oder eine Skulptur im Kunsthaus zu sehen ist, schauen wir uns genauer an. Needle, Noozles, Spaces, begehbare Wände und versteckte Winkel, die normalerweise nur Museumsmitarbeiter/innen kennen: Alles, was einen Friendly Alien ausmacht, darf heute ausnahmsweise bestaunt werden!  

Auch in der Neuen Galerie Graz betrachten wir zuerst das Gebäude im Detail und erfahren dann etwas über seine Funktion und Geschichte: Ältere Bauteile verschmelzen mit neuen, mittelalterlich aussehende Türstürze begegnen uns ebenso wie moderne Rolltreppen und Licht-Trichter. Durch versteckte Stiegenhäuser gelangen wir plötzlich in „verborgene“ Bereiche wie Archiv, Bibliothek, Kataloglager und Büros. Anders als das Kunsthaus hat die Neue Galerie Graz auch eine eigene Kunstsammlung – wir erfahren, wie so eine Sammlung entsteht und wächst, aber auch, wie man solche wertvollen Objekte richtig aufbewahrt. Mit einem praktischen Teil beschließen wir den Vormittag: Im Kunsthaus geht es dabei um dessen Architektur, in der Neuen Galerie sehen wir, was uns die dort ausgestellten Kunstwerke alles verraten.

Programm: Kunsthaus Graz und Neue Galerie Graz im Joanneumsviertel

Schwerpunkt Geo- und Biowissenschaften

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Reise der Objekte von der Natur ins Museum

Sammeln, Bewahren, Forschen, Ausstellen und Vermitteln – das sind die Kernaufgaben im Museum. Wir hauchen diesen Begriffen Leben ein und zeigen den Schülerinnen und Schülern am Beispiel unseres Naturkundemuseums, welche interessanten und vielfach verborgenen Arbeitsbereiche und Abläufe dahinter stecken. Verschiedene Aufgabenfelder werden im Laufe dieses Schultages an drei unterschiedlichen Stationen begreifbar gemacht – Mitmachen und Ausprobieren ist erwünscht! Die Schülerinnen und Schüler erfahren, wie man im Feld – also in der Natur – arbeitet und Objekte sammelt. Ohne das Museum zu verlassen, werfen wir danach einen Blick hinter die Kulissen des Studienzentrums Naturkunde in Andritz, wo die gesammelten Objekte aufbewahrt und erforscht werden. Frei nach dem Motto: Die Ausstellung ist nur „die Spitze des Eisbergs“!


Wir verbringen diese 3 Stunden ausschließlich im Naturkundemuseum. Der Blick hinter die Kulissen des Studienzentrums in Andritz erfolgt aus organisatorischen Gründen über unterschiedliche Medien. Unser/e Naturvermittler/in begleitet die Klasse während der gesamten 3 Stunden. Wir bitten um Verständnis, dass die Klassengröße 25 Kinder/Jugendliche nicht übersteigen darf.


Programm: Naturkundemuseum, Joanneumsviertel (Zugang Kalchberggasse), 8010 Graz

Schwerpunkt Schloss Eggenberg

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Schloss als Museum – Museum im Schloss
Schlosspark, Schloss und Prunkräume, Archäologiemuseum, Alte Galerie, Münzkabinett


Wir werfen einen Blick hinter die Museumskulissen – was gibt es in Schloss Eggenberg alles zu entdecken? Auf einer Reise durch die Jahrtausende nehmen die Schüler/innen die verschiedenen Ausstellungen genauer unter die Lupe. Die UNESCO-Welterbestätte Schloss Eggenberg ist eine der bedeutendsten Schlossanlagen Österreichs und ein vielseitiges Museum: Von der Steinzeit bis zum Rokoko, von den ersten Objekten der Sammlung des Joanneums bis zuletzt hinzugekommenen Kunstwerken werden hier spannende Familiengeschichten ebenso erforscht wie prachtvolle Gemälde, besondere Steine oder funkelnde Münzschätze. Jeder Schultag wird individuell gestaltet, denn je nach Begebenheit können wir einen Blick in den Schlossgraben oder in Werkstätten werfen oder eine der vielen Berufsgruppen kennenlernen, die im Schloss arbeiten.

Bitte planen Sie zwei Begleitpersonen pro Klasse ein, das Programm wird im Stationen-Betrieb abgehalten!


Programm: Schloss Eggenberg 

Da die Schüler/innen im Großteil unserer Häuser während ihres „Schultags“ 3 Stunden lang von ein und demselben Museums-Guide begleitet werden, sind zudem ein hoher Grad an individueller Betreuung, Gemeinschaftlichkeit sowie Flexibilität in der Durchführung vor Ort gewährleistet. Teilweise sind festes Schuhwerk, jedenfalls aber eine Jause zur Stärkung während der Expedition quer durch das Joanneum, in der wir Pausen einplanen, empfohlen. Bitte sorgen Sie dafür, dass die Kinder und Jugendlichen mit ausreichend Jause und Getränken – auch für die Fahrt – versorgt sind!


Wir danken unserem Partner Magna Steyr und dem Bildungsressort des Landes Steiermark für die Unterstützung der Museumswochen 2016.
In Kooperation mit dem Landesschulrat für Steiermark.

 

Die große Nachfrage am Vermittlungsangebot des Joanneums bestärkt das Team der Kunst-, Kultur- und Naturvermittlung: 4.800 Besuche von Schüler/innen und Lehrer/innen bezeugen Relevanz und Erfolg unserer Schul-Aktionen "Schule schaut Museum" und "Museumswochen" im Jahr 2016. Eine Steigerung von 84 % im Vergleich zu 2013/14 und viel positives Feedback bestärkt in der täglichen Arbeit. Das Museum konnte erneut als spannender Bildungs- und Erlebnisort für österreichische Schülerinnen und Schüler gestärkt werden.

Universalmuseum Joanneum

18 Museen in Graz und der Steiermark
8010 Graz, Österreich
welcome@museum-joanneum.at

 

Öffnungszeiten

Öffnungszeiten und Kontaktdaten unserer Museen finden Sie auf der jeweiligen Webseite.

 


„… Auch ein Kompliment unserem Führer, ... er hat sich durch "lustige" Wortmeldungen mancher Schüler nicht aus der Ruhe bringen lassen und gut pariert. Fast schade, dass wir erst heuer erstmals von diesem Angebot erfahren haben. Falls es dieses im nächsten Jahr wieder geben sollte, sind wir sicher wieder gerne dabei....“

 

"....Danke für dieses Geschenk, auch den Sponsoren."

 

"...Zitate unserer Schüler: "Da lernt man erst Geschichte besser verstehen!", "Schade, dass wir das nicht öfter machen können!"

 

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