6. März 2019 / Barbara Lainerberger

Was ist GesDig? – Das Projekt

Joanneum Digital

GesDig ist die Abkürzung für „Gesund in der digitalen Arbeitswelt. Chancen und Herausforderungen“. Das Projekt wird im Laufe des Jahres 2019 vom Team des „Lebenswerten Joanneum“ unter der Leitung von Anna Fassold (stv. Leitung: Barbara Lainerberger) durchgeführt.

Woher kommt das Geld für das Projekt? – Der Fördergeber

Der Fonds Gesundes Österreich fördert im Jahr 2019 insgesamt 20 Unternehmen in ganz Österreich.

Was wollen wir mit GesDig erreichen? – Die Ziele

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen für das Thema Digitalisierung der Arbeitswelt sensibilisiert werden. Durch gezielte Maßnahmen soll die Gesundheit am Arbeitsplatz erhalten und gefördert werden, gleichzeitig gilt es, belastende Faktoren zu reduzieren. Der individuelle Nutzen sowie die Erhaltung der Arbeitsfähigkeit der Menschen steht dabei im Vordergrund.

Das Projekt wird in Abstimmung mit der Entwicklung der digitalen Strategie für das Universalmuseum Joanneum abgewickelt.

Wenn betrifft es? – Die Zielgruppen

Für das Projektjahr 2019 haben wir drei Zielgruppen definiert:

  1. Führungsverantwortliche
  2. Netzwerk der Multiplikatorinnen/Multiplikatoren des „Lebenswerten Joanneum“
  3. Office Manager/innen

Mit jeder dieser Zielgruppen (insgesamt ca. 80 Personen) haben wir im Jänner eine Kick-off-Veranstaltung zum Projekt durchgeführt.

Start: Wie waren die Kick-off-Veranstaltungen? – Ein kleiner Rückblick

Am 16., 22. und 23. Jänner 2019 haben die Kick-off-Veranstaltungen für unsere Zielgruppen stattgefunden. Zu Beginn gab es einen theoretischen Input zum Thema „Digitalisierung in der Arbeitswelt. Arbeit 4.0“. Danach wurden die Teilnehmer/innen eingeladen, in einem „World-Café-Setting“ ihre Wünsche und Anregungen zu bestimmten Fragen einzubringen. Die vier Fragestellungen wurden aus den Mitarbeiter/innenbefragungen der Jahre 2014 und 2017 sowie den „Meet the Office Mananger“- und Arbeitsgruppen (Fokusgruppen/Gesundheitszirkeln) herausgegriffen und genauer beleuchtet.

Vier Tische – vier Fragestellungen:

  1. Wo habe ich Erleichterungen durch die digitale Arbeitswelt erfahren?
  2. Wie/wodurch hat die digitale Arbeitswelt die Kommunikation verbessert?
  3. Welche Weiterbildungen in welcher Form wünsche ich mir, um die Programme besser nutzen zu können? Bei welchen Programmen wünsche ich mir eine benutzerfreundlichere Bedienung?
  4. Was würde mich entlasten/was brauche ich, um ständige Unterbrechungen zu vermeiden? Was hilft mir, nicht ständig erreichbar zu sein?

Was kam dabei heraus? – Eine kurze Zusammenfassung

Zu Tisch 1: Die Digitalisierung hat vieles vereinfacht. Das Smartphone kann überallhin mitgenommen werden und man ist so besser erreichbar. Digitale Datenbanken haben die „Zettelwirtschaft“ abgelöst, der Postweg fällt Dank E-Mails weg und im Grunde kann jede/r arbeiten, wann und wo immer er/sie möchte.

Zu Tisch 2: Kommunikation ist nun schneller möglich. Mehrere Personen können an einem Projekt an verschiedenen Orten gleichzeitig arbeiten. Der Workflow ist nachvollziehbar und Arbeitsschritte können schneller abgeschlossen werden.

Zu Tisch 3: Der Wunsch nach Weiterbildungen betrifft Office-Programme ebenso wie hausinterne Tools (z. B. Kostenverfolgung). Neben Basisschulungen gab es auch vermehrt den Wunsch nach Webinaren sowie das Anliegen, FAQs im Intranet zu veröffentlichen, um auftretende Fragen selbstständig lösen zu können. Trotz alledem soll die persönliche Schulung weiterhin einen hohen Stellenwert haben.

Zu Tisch 4: Es stellte sich heraus, dass es stark von der „Kultur“ im Arbeitsumfeld abhängt, wie sehr Unterbrechungen stören oder nicht. Das Smartphone nach der Arbeitszeit und am Wochenende im Büro zu lassen sowie Zeiten anzugeben, die zur Kontaktaufnahme zur Verfügung stehen, helfen dabei, Unterbrechungen zu reduzieren. Eine klare Kommunikation per E-Mail und Telefon, was ich wie von wem bis wann brauche, hilft Missverständnisse zu reduzieren.
Die Themenfelder waren vielfältig …

Wie geht es weiter? – Die Vorschau

Derzeit sind wir am Beginn der Maßnahmenplanung. Nach Freigabe der konkretisierten Maßnahmen werden sie im Intranet bekanntgegeben.

 

Kategorie: Joanneum Digital
Schlagworte: Digitale Strategie


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