Jasna Jakšić und Radmila Iva Janković im Archiv, Foto: Bella Rupena

12. September 2016 / Barbara Steiner

Eine Stipendiatin aus Zagreb

Kunsthaus Graz | Museumsalltag

Vor einigen Wochen erhielt ich einen Anruf von Nicolaus Keller, dem Gesandten des österreichischen Bundesministeriums für Europa, Integration und Äußeres.

Nicolaus Keller berichtete von einer neuen Initiative: Stipendiatinnen und Stipendiaten aus fünf Ländern sollten jeweils Zeit in einer österreichischen Kunstinstitution verbringen, sich dort mit Kunst vor Ort vertraut machen und dann in ihren Herkunftsländern ebenfalls vom österreichischen Staat finanzierte Ausstellungen kuratieren. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten erhalten auf diese Weise Einblicke in die Kunstszene, müssen aber keinerlei Vorgaben folgen, was sie wo in welcher Weise zeigen werden. Ich habe mich für Kroatien/Zagreb entschieden und Jasna Jakšić gefragt, ob sie Lust hätte, einige Zeit im Kunsthaus Graz zu verbringen. Sie arbeitet als Kuratorin und Archivarin im Muzej suvremene umjetnosti Zagreb. Das Museum ist gegenwärtig einer von drei Kooperationspartnern von „translocal“, einem EU-Projekt des Kunsthauses Graz. Ich selbst war im Mai 2016 zu einem Vortrag im MSU eingeladen. Als ich noch in Leipzig lebte, war Zagreb weit weg, jetzt bin ich genauso schnell dort wie in Wien.

Jasna Jakšić und Radmila Iva Janković im Archiv, Foto: Bella Rupena

Jasna Jakšić und Radmila Iva Janković im Archiv, Foto: Bella Rupena

Kategorie: Kunsthaus Graz | Museumsalltag
Schlagworte:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Benutzen Sie diese HTML Tags und Attribute:

<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>