Summerschool 2017: Neue Wege in das Altertum

Möglichkeiten der didaktischen Erschließung und Vermittlung von Antike in den Neuen Medien

Die Vermittlung wissenschaftlicher Inhalte an ein größeres Publikum stellt für Forscher/innen eine immer größere Herausforderung dar, weil dies für die öffentliche Akzeptanz und Aufmerksamkeit immer mehr gefordert wird. Gleichzeitig ist durch WEB 2.0 und eine extensive Nutzung von Social Media die Distanz zwischen Forscherinnen bzw. Forschern und Öffentlichkeit geringer geworden, da Nutzer/innen unmittelbar auf die ihnen präsentierten Inhalte reagieren können. Die technischen Entwicklungen erfordern daher nicht allein die Fähigkeit zum Schreiben populärwissenschaftlicher Texte, sondern auch Fertigkeiten in der virtuellen Präsentation von Bildern, Karten, Objekten etc. mithilfe von Multimedia-Systemen bis hin zum virtuellen Museum.

 

Die Altertumswissenschaften bieten durch ihre Materialität ein weites Feld für ein „Wissenschaftsmarketing“ und sind dabei in ihrer öffentlichen Wahrnehmung Teil eines großen kompetitiven Kulturbetriebes, in dem sie sich um öffentliche oder private Zuwendung bemühen müssen. So gehört es mittlerweile zum Berufsalltag, nicht nur Fundraising zu betreiben, sondern auch dafür zu sorgen, dass beispielsweise Grabungsfunde und -befunde oder neue Forschungsergebnisse einem möglichst großen Publikum verständlich präsentiert werden. Das Erlernen dieser Kompetenzen ist im Curriculum der klassischen Altertumswissenschaften aber selten vorgesehen und bleibt allenfalls der Museumsdidaktik vorbehalten.

 

Die Summerschool „Neue Wege in das Altertum“ (31.7.–6.8.2017) wollte diese Lücke schließen. Aus Einblicken in die archäologische Feldarbeit, Alte Geschichte und Museumsarbeit erhielten angehende Wissenschaftler/innen unter Mithilfe von Fachleuten aus Presse und Film sowie den Digitalen Geisteswissenschaften die Gelegenheit, altertumskundliche Inhalte mithilfe der Neuen Medien zu vermitteln.

Summer School 2017 - Science meets Public

Offizielle Webseite



Die Ergebnisse finden Sie auf der eigens gestalteten Webseite. mehr...

Veranstalter:

  • Institut für Alte Geschichte und Altertumskunde der Karl-Franzens-Universität Graz
  • Zentrum für Informationsmodellierung - Austrian Center for Digital Humanities der Karl-Franzens-Universität Graz
  • Abteilung Archäologie & Münzkabinett des Universalmuseums Joanneum


Archäologiemuseum, Schloss Eggenberg

Eggenberger Allee 90
8020 Graz, Österreich
T +43-316/8017-9515
F +43-316/8017-9518
archaeologie@museum-joanneum.at

 

Öffnungszeiten
01. April bis 29. Oktober Mi-So, Feiertag 10 - 17 Uhr

01. November bis 31. Dezember 2017: nur im Rahmen einer Führung und nach Voranmeldung zugänglich.

01. Jänner bis 23. März 2018: geschlossen.  


24. März 2018 bis 31. Oktober 2018 Mi-So, Feiertag 10 - 17 Uhr

01. November bis 31. Dezember 2018: nur im Rahmen einer Führung und nach Voranmeldung zugänglich.

01. Jänner bis 31. März 2019: geschlossen.

 

Zusätzliche Termine entnehmen Sie bitte dem Kalender.  

 

2. April 2018
21. Mai 2018