Alte Galerie

Meisterwerke aus 600 Jahren europäischer Kunst

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Ort

Alte Galerie

Kuratiert von

Ulrich Becker, Barbara Kaiser, Karin Leitner-Ruhe und Christine Rabensteiner

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Über die Alte Galerie

Herausragende Kunstwerke der Gotik bezeugen Glauben und Weltbild des Mittelalters. Meisterwerke aus Renaissance und Barock erzählen von Kriegen und Nöten genauso wie von prachtvoller Lebensfreude der Frühen Neuzeit. Erleben Sie die kostbarste Sammlung Alter Meister in der Steiermark.

22 Themenräume

Die Jahrhunderte zwischen 1500 und 1800 – wir bezeichnen sie als Frühe Neuzeit – markieren den Übergang vom christlichen Weltbild des Mittelalters hin zur Aufklärung am Vorabend der Moderne: Alte Gewissheiten schwinden, die Suche nach neuen Wegen gestaltet sich konfliktreich. Meist verbindet man diese Zeit mit der Pracht von Renaissance und Barock, doch hinter der glänzenden Fassade zeigt sich eine blutgetränkte Zeit endloser Kriege und bitterer Not. Wie vom unsteten Willen der Göttin Fortuna gelenkt, ist das Doppelgesicht dieser Epoche geprägt vom Kampf um die Religion, von Tod und Lebensgenuss, Hunger und Überfluss.

Die Kunstschätze der Alten Galerie – bereichert durch kostbare Leihgaben der Kaiserschild-Stiftung – vermitteln einen Überblick dieses faszinierenden Zeitalters, das zwischen Glanz und Elend schwankt. Sie lassen uns Höhen und Tiefen erkennen, die unsere Vergangenheit geprägt haben und bis in die Gegenwart fortwirken.

Die Dauerausstellung im Überblick

Im Rahmen von BLOOM wird in der Dauerausstellung der Alten Galerie eine künstlerische Intervention von Claudia Larcher präsentiert.

Im Rahmen von BLOOM 2026, Alte Galerie

Claudia Larcher

No. 2, aus der Serie Still Life 3000, 2026

Generative Neuinterpretation eines flämischen Blumenstilllebens, um 1620.
Original: Alte Galerie, Schloss Eggenberg/UMJ
Giclée-Print, 3D-gedruckter Rahmen

2026 

In ihrer Serie Still Life 3000 lässt Claudia Larcher digitale, mit KI generierte Blumenarrangements mit der Tradition des klassischen Stilllebens in Dialog treten. Inspiriert von zwei flämischen „Blumenporträts“ des frühen 17. Jahrhunderts aus der Sammlung der Alten Galerie verbinden Larchers Neuinterpretationen die Vergangenheit mit den ökologischen, technologischen und soziopolitischen Herausforderungen der Gegenwart. Dabei werden traditionelle Vanitas-Symbole im heutigen Kontext neu belebt. So verweisen Versatzstücke unserer erdölbasierten Gegenwart wie Blütenblätter aus vermeintlichem Kunststoff oder eine Bestäuberdrohne einerseits auf moderne Technologie und Konsum und andererseits auf den Verlust der Artenvielfalt und den Klimawandel. Sieht so das Blumenstillleben der Zukunft aus?

In der Dauerausstellung findet sich die Ausstellungsintervention der Künstlerin Claudia Larcher.

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