Analytische Schönheit

Blumenbilder aus 200 Jahren

24.04. - 04.10.2026

Bildinformationen

Laufzeit

24.04. - 19.05.2026
21.05. - 04.10.2026

Eröffnung

23.04.2026 19:00

Ort

Neue Galerie Graz

Kuratiert von

Peter Peer

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Über die
Ausstellung

Die Ausstellung widmet sich bislang noch nicht gezeigten Blumendarstellungen aus der Sammlung der Neuen Galerie Graz, wobei sich der Motivkreis von biedermeierlichen Aquarellen über fernöstliche Farbholzschnitte bis hin zu zeitgenössischen Positionen der Blumendarstellung spannt. Bemerkenswert an allen Werken ist die Klammer von Wissenschaft und Kunst, welche sowohl die systematische Bilddokumentation der Botanik in Form realistischer, detailgenauer Pflanzendarstellungen widerspiegelt als auch die ästhetischen Qualitäten des Blumenmotivs voll ausschöpft, das zu den ältesten bekannten Motiven der Kunst- und Kulturgeschichte zählt.

 

Gerade in den Pflanzendarstellungen des frühen 19. Jahrhunderts spiegelt sich der Blick der aufstrebenden Naturwissenschaften besonders deutlich. Interessant dabei ist, dass auch die moderne Wissenschaft immer noch gerne auf gemalte Objektdarstellungen zurückgreift, da sie Details und Zusammenhänge weit anschaulicher als fotografische Verfahren wiedergeben kann. Der Reiz dieser Darstellungen liegt aber nicht zuletzt auch darin, dass sie den „kühlen Intellekt“ sowie unser kollektives „Schönheitsempfinden“ gleichermaßen herausfordern und ansprechen.

Kooperation mit

Naturkundemuseum

Rahmenprogramm

Im Rahmen von BLOOM wird in der Ausstellung eine künstlerische Arbeit von Suzanne Anker präsentiert. 

Im Rahmen von BLOOM 2026, Neue Galerie Graz

Suzanne Anker

Serie „Vanitas (in einer Petrischale)“

24.04.04.10.2026

Für die Ausstellung Analytische Schönheit in der Neuen Galerie Graz zeigt die US-amerikanische Künstlerin Suzanne Anker eine mehrteilige Fotoserie als aufrüttelnde Zukunftsspekulation. In Petrischalen hat die Künstlerin eindrucksvolle und hochauflösende Arrangements kreiert, die gefährdete Tiere und Pflanzen zusammenbringen.

Vanitas (in einer Petrischale) ist eine Fotoserie, die aus arrangierten Stillleben-Elementen entstanden ist. Indem sie das niederländische Stillleben-Genre in die Fotografie überträgt, nutzt Anker die Petrischale – wie sie in Labors verwendet wird – als Symbol für das, was noch entstehen wird, insbesondere im Bereich der synthetischen Biologie.

Die Künstlerin und Theoretikerin Suzanne Anker ist eine Pionierin der organischen Kunst. Ihre hier gezeigte Arbeit erinnert an die Beständigkeit der lebendigen Ausdrucksformen des Lebens und an dessen unvermeidlichen Verfall. In früheren Jahrhunderten warnten Vanitas-Gemälde vor den Exzessen der materiellen Kultur (lat. vanitas, „Eitelkeit“, „Nichtigkeit“, „leerer Schein“).

In Ankers Arbeit werden Betrachtende mit Bildern von Blumen, Insekten und Früchten konfrontiert, die mit der Zeit verschwinden. Als Mahnung an die Zerbrechlichkeit des Lebens und die Art und Weise, wie sich die Elemente der Erde verwandeln können, lädt sie dazu ein, über die eigene Sterblichkeit nachzudenken.

Bildinformationen

Einblicke

Ausstellungsansicht "Analytische Schönheit"

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Ausstellungsansicht "Analytische Schönheit"

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Ausstellungsansicht "Analytische Schönheit"

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Ausstellungsansicht "Analytische Schönheit"; rechts die Kunstintervention von Suzanne Anker

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Ausstellungsansicht "Analytische Schönheit"

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Ausstellungsansicht "Analytische Schönheit"

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Ausstellungsansicht "Analytische Schönheit"

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Ausstellungsansicht "Analytische Schönheit"

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Ausstellungsansicht "Analytische Schönheit"

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Peter Peer, Kurator der Ausstellung

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