Kate, Naomi, Christie

Foto: UMJ/J. Edegger

Künstler: Sylvie Fleury

Leben: Genf 1961, lebt in Genf 
Datierung: 1993
Technik: Kunstpelz, Holz
Maße: 165 x 30 x 5 cm, 177 x 30 x 5 cm, 177 x 30 x 5 cm    
Besitz: Neue Galerie Graz
Inventarnummer: III/575 

Katherine „Kate“ Ann Moss (London 1974)

Kate Moss ist ein britisches Topmodel, das am 16.1.1974 in Croydon, London, zur Welt kam. 1988 wurde die damals 14-jährige Moss am JFK-Flughafen in New York von Sarah Doukas, der Gründerin der Modelagentur Storm, entdeckt, womit ihre überaus erfolgreiche Karriere begann.

 

Diese erfuhr im Jahr 2005 eine Unterbrechung, als im Daily Mirror ein Bild von Moss veröffentlicht wurde, auf dem sie Kokain schnupfend zu sehen ist. Aufgrund dieses Skandals kündigten viele ihrer Werbepartner den Vertrag, doch nach einem Aufenthalt in einer Entzugsklinik – es handelte sich dabei bereits um den zweiten des für sein exzessives Nachtleben bekannten Models – konnte sie an ihren vorherigen Erfolg wieder anknüpfen.

 

Ihre Karriere begann zu einer Zeit, als große, gesund aussehende Models wie Cindy Crawford oder Claudia Schiffer die Modewelt beherrschten. Die bloß 1,70 m große Kate Moss, die wie keine andere den „heroin chic“ verkörperte, läutete eine neue Ära ein. Die Fashion-Ikone arbeitet mit allen großen Namen der Modewelt zusammen, designt selbst Kleidung und spielte in einigen Musikvideos mit.

 

In den 1990er-Jahren war sie mit Johnny Depp liiert, 2002 bekam sie eine Tochter von dem Verleger Jefferson Hack, ab 2005 war sie mit dem Babyshambles-Sänger Pete Doherty in einer Beziehung und von 2011 bis 2016 mit dem The Kills-Gitarristen Jamie Hince verheiratet.

 

 

Naomi Elaine Campbell (London 1970)

Das bekannte Topmodel Naomi Campbell wurde am 22.5.1970 als Tochter einer jamaikanischen Balletttänzerin und eines jamaikanisch-chinesischen Vaters, den sie nie kennenlernte, in London geboren. Nachdem sie ihre ersten Lebensjahre mit ihrer Mutter in Rom verbrachte hatte, lebte sie bei Verwandten in London.

 

1978 hatte Campbell ihren ersten öffentlichen Auftritt, als sie in Bob Marleys Musikvideo für Is this Love? mitspielte. Sie brach die Schule ab und besuchte zuerst die Italia Conti Academy of Theatre Arts und anschließend die London Academy of Perfoming Arts.

 

1985 wurde sie von Beth Boldt, einer Agentin der Frauenzeitschrift Elle, im Londoner Covent Garden entdeckt, woraufhin sie ihren ersten Modelvertrag erhielt. 1988 hatte sie ihren Durchbruch, als sie als erstes „schwarzes“ Model auf den Covers der französischen Vogue und des amerikanischen Nachrichtenmagazins TIME abgebildet war. Seitdem zählt Campbell zu den berühmtesten und gefragtesten Models der Branche. Sie arbeitet mit sämtlichen großen Designern zusammen, versuchte neben ihrer Laufstegkarriere auch als Sängerin und Schauspielerin durchzustarten und spielte in zahlreichen Musikvideos von Künstlern wie Madonna oder Michael Jackson mit.

 

Negativschlagzeilen machte Campbell immer wieder aufgrund ihres aggressiven Verhaltens. 2007 und 2008 wurde sie aufgrund von Handgreiflichkeiten zu gemeinnütziger Arbeit verurteilt.

 

 

Christy Turlington Burns (Walnut Creek, Kalifornien 1969) 

Christy Turlington ist ein amerikanisches Topmodel, das am 2.1.1969 in Walnut Creek in Kalifornien geboren wurde. Sie wurde als 14-jährige von dem lokalen Fotograf Dennie Cody bei einem Reitwettbewerb in Miami entdeckt und von Ford Models unter Vertrag genommen.

 

In den 1980er- und 1990er-Jahren galt sie neben Kate Moss, Naomi Campbell und Linda Evangelista als „Supermodel“, das unter anderem für Calvin Klein, Chanel, Yves Saint Laurent, Maybelline, Prada und Versace arbeitete und seit 1987 auf dem Cover von Hunderten Magazinen und Modezeitschriften, darunter Vogue, Harper’s Bazaar, Cosmopolitan und Elle, abgebildet war.

 

Neben ihrer Modeltätigkeit absolvierte sie ein Studium an der New York University, dass sie 1999 mit Schwerpunkt Vergleichende Religionswissenschaften und Östliche Philosophie abschloss. 2003 begann sie ein weiteres Studium an der Columbia Mailman School of Public Health. Sie wirkte auch als sie selbst in der Filmkomödie Prêt-à-Porter (1994) von Robert Altman an der Seite von Marcello Mastroianni, Sophia Loren und Lauren Bacall sowie in zwei Musikvideos von Duran Duran (1986) und Peter Lindbergh (1990) mit. 1993 unterstützte sie die Kampagne der Tierrechtsorganisation PETA „I’d go rather naked than wear fur“ mit Nacktaufnahmen.

 

2002 wurde ihr erstes Buch Living Yoga veröffentlicht. Seit 2003 ist mit dem US-amerikanischen Schauspieler und Regisseur Edward Burns verheiratet, mit dem sie zwei Kinder hat. Turlington unterstützt auch zahlreiche Wohltätigkeitsorganisationen und ist Regisseurin des Dokumentarfilms No Woman, No Cry (2010), der sich mit dem Gesundheitsstatus von Müttern in Tansania, Bangladesh, Guatemala und den USA beschäftigt.

Neue Galerie Graz

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8010 Graz, Österreich
T +43-316/8017-9100
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Öffnungszeiten OHO!
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