Stadtende bzw. Porträtskizzen Heinrich Benesch

Foto: UMJ/N. Lackner

Künstler: Egon Schiele

Leben: Tulln 1890–1918 Wien
Datierung: 1913/18
Technik: Öl auf Leinwand
Maße: 139,4 x 109,4 cm
Besitz: Neue Galerie Graz
Inventarnummer: I/466

Heinrich Benesch (Ungarn 1862–1947 Wien)

Der im Jahr 1862 in Ungarn geborene Heinrich Benesch war Zentralinspektor bei der k. u. k. Südbahn. Im Jahr 1908 lernte er Egon Schiele kennen, über den er wenig später eine Denkschrift verfasste und dem er ein väterlicher Freund wurde. Benesch war auch ein früher Sammler des österreichischen Künstlers und konnte trotz bescheidener finanzieller Voraussetzungen eine beachtliche Kollektion an Zeichnungen, Aquarellen und auch einigen Ölbildern Schieles aufbauen.

 

Sein Sohn, der bekannte Kunsthistoriker Otto Benesch (Ebenfurth/NÖ 1896–1964 Wien) gehörte zu den Vertretern der Wiener Schule der Kunstgeschichte und begründete als Direktor der Albertina die dortige Schiele-Sammlung. Ihn hatte Schiele gemeinsam mit seinem Vater 1913 in einem Doppelporträt festgehalten, das zu den Hauptwerken des österreichischen Expressionismus zählt und sich heute im Lentos Kunstmuseum Linz befindet.

 

Heinrich Benesch verstarb am 3.3.1947 in Wien.

Neue Galerie Graz

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