Der k. k. Hofmaschinist Anton Burg

Foto: UMJ/J. Edegger

Anton Burg (Sobernheim 1767 – 1849 Wien-Wieden)

Der am 25.12.1767 in Sobernheim an der Nahe (Rheinhessen) geborene Grundbesitzer, k. k. Hofmaschinist, Maschinenfabrikant und Ackerbau-Werkzeugmacher Anton Burg errichtete in der damaligen Wiener Vorstadt Wieden im Jahr 1798 die erste Fabrik für landwirtschaftliche Maschinen in Österreich.

 

Er erfand oder verbesserte eine Großzahl landwirtschaftlicher Geräte und baute im Laufe der Jahre eine Sammlung von über 400 dieser Objekte auf. 1811 erhielt er die Erlaubnis, den kaiserlichen Adler für seinen Betrieb, die „K. K. Hofackerwerkzeug- und Maschinenfabrik Anton Burg & Sohn“, führen zu dürfen.

 

In seiner Tätigkeit als Richter in Wieden bemühte er sich um die Regulierung der Straßen, die Einführung einer Straßenbeleuchtung sowie die Gründung einer Trivialschule. Er zeichnete sich durch eine sparsame Verwaltung des Gemeindevermögens aus und erhielt aufgrund seines wohltätigen Engagements den Ehrentitel „k. k. Armenvater“ verliehen.

 

Sein ältester Sohn, Adam Burg, war Direktor des k. k. Polytechnischen Gymnasiums in Wien. Anton Burg verstarb am 9.10.1849 in Wien-Wieden.

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