Peter Rosegger

Foto: UMJ/J. Edegger

Künstler: Karl Lacher

Leben: Offenheim (Bayern) 1850 – 1908 Graz 

Datierung: 1881

Technik: Gips

Maße: H: 65 cm

Besitz: Neue Galerie Graz 

Inventarnummer: III/13 

Foto: UMJ/J. Edegger

Künstler: Hans Brandstetter

Leben: Hitzendorf 1854 – 1925 Graz 

Datierung: 1882

Technik: Gips

Maße: H: 74,5 cm 

Besitz: Neue Galerie Graz

Inventarnummer: III/22 

 

Foto: UMJ/J. Edegger

Künstler: Hans Brandstetter

Leben: Hitzendorf 1854 – 1925 Graz 

Datierung: 1893

Technik: Gips

Maße: H: 58 cm

Besitz: Neue Galerie Graz

Inventarnummer: III/23 

Foto: UMJ/J. Edegger

Künstler: Hans Brandstetter

Leben: Hitzendorf 1854 – 1925 Graz 

Datierung: 1905

Technik: Gips

Maße: H: 57 cm

Besitz: Neue Galerie Graz

Inventarnummer: III/25

 

Foto: UMJ/J. Edegger

Künstler: Hans Brandstetter

Leben: Hitzendorf 1854 – 1925 Graz 

Datierung: 1918

Technik: gebrannter Ton

Maße: H: 80 cm 

Besitz: Neue Galerie Graz 

Inventarnummer: III/26

Foto: UMJ/J. Edegger

Künstler: Joseph Stundl

Datierung: 1920er Jahre

Technik: Gips

Maße: 73 x 45 cm 

Besitz: Neue Galerie Graz

Inventarnummer: III/50

 

Foto: UMJ/J. Edegger

Künstler: Hans Mauracher

Leben: Kaltenbach im Zillertal 1885 – 1957 Graz 

Datierung: 1935

Technik: Lindenholz

Maße: H: 90 cm

Besitz: Neue Galerie Graz

Inventarnummer: III/217 

Rosegger, Peter (Krieglach 1843–1819 Krieglach)

Peter Rosegger wurde am 31.7.1843 in Krieglach (Steiermark) geboren und musste schon früh am elterlichen Bergbauernhof in Alpl mitarbeiten, sodass er die Volksschule nur sehr unregelmäßig besuchen konnte.

 

Aufgrund seiner körperlichen Schwäche kam der Beruf eines Bauern nicht infrage, daher absolvierte er zwischen 1860 und 1863 eine Lehre als Wanderschneider. Dank seiner während dieser Zeit verfassten Gedichte, die er an die Grazer Tagespost sandte, wurde der dortige Redakteur Adalbert Svoboda auf sein Talent aufmerksam und begann Gönner für den jungen Dichter zu suchen.

 

Von 1865 bis 1869 wurde ihm der kostenlose Besuch der Grazer Handelsakademie ermöglicht, nach deren Abschluss er dank eines Stipendiums hauptberuflich der Schriftstellerei nachgehen konnte. Schon bald nach der Veröffentlichung seines Erstlingswerkes, bei dessen Herausgabe er vom Dichter Robert Hamerling unterstützt wurde, erlangte Rosegger große Popularität.

 

1876 ernannte Kaiser Franz Joseph I. ihn zum Herrenhausmitglied auf Lebenszeit. Ab 1873 war er in erster Ehe mit Anna Pichler verheiratet, die jedoch bereits zwei Jahre später, kurz nach der Geburt des zweiten Kindes, verstarb.

 

Als er für sie ein Monument bei dem Grazer Bildhauer Jakob Gschiel anfertigen lassen wollte, lernte er Hans Brandstetter kennen, der bei Gschiel in Ausbildung war. Mit ihm verband ihn eine lebenslange Freundschaft.

 

1879 heiratete Rosegger Anna Kaur, mit der er drei weitere Kinder bekam. Sein dreibändiges Werk Als ich noch ein Waldbauernbub war wurde zu einem der größten literarischen Erfolge seiner Zeit und trug ihm die Nominierung für den Nobelpreis ein.

 

Er war Herausgeber der Zeitschrift Heimgarten, die gesellschaftliche und soziale Fragen diskutierte und in der Rosegger sich als ein häufig zivilisationskritischer Verfechter des „einfachen Lebens“ positionierte. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts bekam seine Heimatdichtung antimoderne und deutschnationale Züge.

 

Peter Rosegger war der Kopf einer „Künstler-Stammtischrunde“, die sich in den Jahren von 1881 bis 1914 in der Grazer Weinstube „Im Krug zum Grünen Kranze“ traf. Diese „Krug-Runde“ dürfte auf Roseggers Gesinnung einen starken Einfluss ausgeübt haben und für seinen Wandel vom liberalen Kosmopoliten zum konservativen Nationalen mitverantwortlich gewesen sein.

 

Das Geburtshaus, die Waldschule sowie das Wohn- und Sterbehaus, des am 26.6.1918 in seinem Geburtsort verstorbenen Rosegger sind heute Museen.

Neue Galerie Graz

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