Onírica

Eine Tanzinstallation von Marta Navaridas

22.02.2020 20:00


Kuratiert von: Katia Huemer
Kosten: Tickets (erhältlich eine Stunde vor Vorstellungsbeginn): Normalpreis: 16 €, ermäßigt: 12 €
Ort: Space04

Anmeldung: Begrenzte Anzahl an Tickets! Kartenreservierungen unter info@kunsthausgraz.at 


Über Onírica

In ONÍRICA schafft Marta Navaridas ein körperlich intensives und visuell eindrucksvolles Spiel zwischen drei Performerinnen und Performern, bei dem sich emotionale und physische Zustände als Live-Zeichnung manifestieren.

Marta Navaridas ist Performerin und Choreografin. Ihre Arbeiten entwickelt die Spanierin (geboren in San Sebastián), die seit über zehn Jahren in Graz beheimatet ist, zumeist in kollektiven Konstellationen wie Navaridas & Deutinger und The Loose Collective. Für das künstlerische Konzept von ONÍRICA zeichnet Marta Navaridas jedoch alleine verantwortlich und folgt damit einem Impuls, den sie bereits seit ihrer Kindheit in sich trägt: „Seit ich ein kleines Kind war, zeichne ich in Blau auf allen möglichen Oberflächen: von der Wand in meinem Zimmer über Schulbücher, Turnschuhe, Zeitschriftenhüllen, T-Shirts, Unterwäsche, Möbel, Bordkarten, Kinokarten, bis hin zur Rückseite wichtiger Dokumente. Ich tue dies intuitiv und kontinuierlich.“

Drei Tänzer/innen (Lau Lukkarila, Xianghui Zeng, Veza Fernández) bewegen sich in einem choreografischen Rahmen innerhalb des Ausstellungsraums. Dabei steht ihnen ein auf zwei Seiten hin offener, länglicher Raum zur Verfügung, der an einen überdimensionalen Bilderrahmen erinnert und den die Tänzer/innen in der Bewegung mit blauem edding kontinuierlich bemalen.

Die kreisförmige Bewegung, die durch die Beschaffenheit des Raumes sowie choreografische Elemente evoziert werden, wird durch Musik und Live-Komposition verstärkt: So mischt Manuel Riegler die vor Ort abgenommenen Geräusche des Zeichnens live mit einer Harfen-Musik (gespielt von Eduardo Raon) und erzeugt auf diese Weise einen akustischen Loop, der die drei Elemente von ONÍRICA – Zeichnung, Klang und Tanz – wie eine Klammer umschließt.

Flankiert von je einer Reihe Zuschauerinnen und Zuschauern verwandeln die Tänzer/innen die Intimität, die mit dem Zeichnen verbunden ist, in einen gleichsam empathischen wie epischen öffentlichen Prozess.

ONÍRICA ist eine Tanzperformance, aber auch eine künstlerische Installation, die auch außerhalb der Spielzeiten besichtigt werden kann. Die Linien der Tänzer/innen bleiben als Spuren von Bewegung im Raum erhalten.

Konzept/künstlerische Leitung: Marta Navaridas
Dramaturgie: Alexander Deutinger
Performance: Lau Lukkarila, Xianghui Zeng, Veza Fernández
Live-Musik/Komposition: Eduardo Raon, Manuel Riegler
Kostüme: Johanna Lakner
Bühne: Carlotta Bonura, Plan B
Outside Eyes: Monika Klengel
Produktions- und Tour-Management: Sophie Schmeiser
Produktion: PERFORMANCEINITIATIVE 22
Co-Production: SZENE Salzburg

Mehr über Marta Navaridas Expand Box

MARTA NAVARIDAS (geb. in San Sebastián, ES) studierte Übersetzen und Dolmetschen an der UPF Barcelona, Choreografie am ArtEZ College of Art in Arnheim und Mime an der HKA Amsterdam Theater School. Zusammen mit Dani Brown choreografierte sie ihre ersten Performances The Invitation und It´s Gonna Blow auf Kampnagel Hamburg. Seit 2007 entwickelt sie zusammen mit Alexander Deutinger textbasierte Performancearbeiten wie Your Majesties, Speaking of Which, Queen of Hearts, Pontifex, I would like to be a better person, und Octopus.

Seit 2015 produziert sie auch eigene Solo-Performances wie The Battle oder I Swear. Ihre Arbeiten werden u. a. vom Tanzquartier Wien und der SZENE Salzburg koproduziert und touren international. Sie unterrichtete Tanz und Bewegungsimprovisation am Tanzquartier Wien, an der Anton Bruckner Privatuniversität Linz, am K3-Zentrum für Choreographie Hamburg, am Duncan Dance Research Center Athen und im Espacio Común Bogotá. Aktuell ist sie in Graz u. a. am Schauspielhaus in der Produktion Vernon Subutex zu sehen. Sie lebt in Graz. martanavaridas.com, navaridasdeutinger.com, theloosecollective.at

Vorstellungen

Freitag, 21.02., 17 Uhr, Space04
Freitag, 21.02., 20 Uhr, Space04
Samstag, 22.02., 17 Uhr, Space04
Samstag, 22.02., 20 Uhr, Space04
Sonntag, 23.02., 11 Uhr, Space04

Dauer: ca. 50 Minuten

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Die aktuelle Programmatik des Kunsthauses kennzeichnet ein vermehrtes Interesse, durch performative Formate intersubjektive Situationen für die Besucher/innen herzustellen.

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