Gesichter mit Geschichten

Unterrichtsmaterial

 

Ergänzen und vertiefen Sie Ihren Besuch bei uns mit maßgeschneiderten Materialien! Das Team der Kulturvermittlung Schloss Eggenberg unterstützt Sie bei der Vor- und Nachbereitung Ihres Museumsbesuchs mit der Klasse. 


Feedback erwünscht! Die Unterrichtsmaterialien sollen künftig erweitert und ergänzt werden, gestützt von zahlreichen Rückmeldungen engagierter Pädagog*innen – Vorschläge dazu sind herzlich willkommen: kunstundkulturvermittlung@museum-joanneum.at

Ideen zur Nachbereitung

Die Unterlagen als PDF-Download

Erforderliche Vorläuferfähigkeiten

 

  • Gutes Verständnis der deutschen Sprache. Da Geschichten erzählt werden, ist die Fähigkeit, diesen inhaltlich zu folgen und aufmerksam zuzuhören, notwendig.

Inhalt und Intention des Programmes

  • In Führungs- und Werkstattprogramm soll der Blick geschärft, genaues Hinsehen und Zuhören geschulet werden.

Aufbau


Dieses interaktive und dialogische Programm basiert auf Geschichten, die zu den einzelnen Porträts erzählt werden. Dabei wird auch näher auf historische Hintergründe und aktuelle Kulturphänomene („Selfie-Wahn“ …) eingegangen.

Bezüge zum Lehrplan

Volksschule (1)


Situationsbezogenes Sprachhandeln


Erzählen und Zuhören:

  • Erlebtes und Beobachtetes erzählen: den Kindern Gelegenheit geben, Erlebtes zu erzählen.


Zuhören und Verstehen:

  • Die Aufnahmebereitschaft des Kindes wecken und fördern.
  • Beim Erzählen und Mitteilen anderen bewusst zuhören und sich zu Gehörtem äußern können.

 

Bildnerisches Gestalten

  • Sammeln von Erfahrungen im visuellen und emotionalen Bereich, Erkennen, Erleben und Deuten der Aussage von Bildern.
  • Betrachten und Besprechen von Originalquellen (Porträts).

 

Erfahrungs- und Lernbereich Zeit

  • Durch Erlebnisse und Erfahrungen zu einem altersgemäßen Geschichtsverständnis gelangen.
  • Alte Gebäude, Kulturdenkmäler in unmittelbarer Umgebung des Kindes als Zeugnisse der Vergangenheit aufsuchen, nach den Interessen des Kindes besprechen und einfachste historische Bedingungen erfahren.
  • Veränderungen in der engeren und erweiterten Umwelt im Ablauf der Zeit erschließen und deuten – Veränderungen im Leben von Menschen (z. B. Kindheit der Eltern, der Großeltern und davor) beobachten und an altersgemäß verständlichen Entwicklungsreihen feststellen (z. B. Wohnung, Bekleidung, Verkehr) – Einblick in Veränderungen von Umwelt und Gesellschaft anhand ausgewählter Beispiele (Porträts) gewinnen.
  • Erste Einsichten für Veränderungen durch fachspezifische Arbeitstechniken gewinnen – Beobachten und Erkunden – Sammeln und Vergleichen von Bildern und Quellen (z. B. Chroniken, Erzählungen, Sagen und Bilddokumente) – Museumsbesuche, Lehrausgänge (z. B. historische Stätten) – Befragungen (z. B. Fachleute, Zeitzeuginnen, Zeitzeugen).
  • Durch ausgewählte Bilder und andere Quellen aus der Geschichte und Kultur der Heimat einen ersten historischen Überblick gewinnen.
  • Die Vergangenheit des Wohnortes an einigen anschaulichen Beispielen erschließen, erste Kenntnisse aus der frühen lokalen und regionalen Geschichte gewinnen, Vergangenes (z. B. im Bundesland, in Österreich, in Europa) an einfachen Beispielen historischer Zeitbilder kennenlernen, einige zeitlich einordnen (z. B. Anlegen eines Zeitstreifens) und gegebenenfalls eine Beziehung zur Gegenwart herstellen, Beispiele aus dem Kulturschaffen des Landes kennenlernen.

 

 

(1): Folgende Passagen folgen inhaltlich dem Lehrplan https://bildung.bmbwf.gv.at/schulen/unterricht/lp/lp_vs_gesamt_14055.pdf?4dzgm2, 13.02.2019

NMS/AHS-Unterstufe (2)


Geschichte und Sozialkunde/Politische Bildung


Beiträge zu den Bildungsbereichen

 

  • Sprache und Kommunikation: Arbeit mit Texten und Bildern (Quellen und Darstellungen der Vergangenheit sowie der Gegenwart in unterschiedlichen Medien), Interpretation und Bewertung; Begriffsbildung und Anwendung sowie kritische Sprachreflexion; Sammeln und Anwenden von Argumenten im Diskurs
     
  • Kreativität und Gestaltung: Verstehen von künstlerischen Gestaltungsmöglichkeiten als Ausdruck von Kreativität und Zeitgeist; Wahrnehmung und Gestaltung künstlerischer und kultureller Produkte als Medien der Kommunikation in ihrer historischen und gesellschaftlichen Bedingtheit. Dabei sollte Kunst als Mittel der gesellschaftlichen Teilhabe und politischen Meinungsbildung in verschiedenen Gesellschaften beachtet werden.

 

2. Klasse
Modul 5 (Historische Bildung)
Bedeutung von Religionen in verschiedenen Kulturen der Vergangenheit:

 

  • Verschiedene Formen von Religionen und ihre Auswirkungen auf Alltagsleben und Herrschaftsformen herausarbeiten
  • Konflikte und Umgang mit Religion(en) analysieren sowie deren Rolle in Herrschaftsstrukturen erörtern

 

3. Klasse
Modul 6 (Historische Bildung)
Gewalt, Gefühle und Einstellungen im gesellschaftlichen Kontext:

Kompetenzkonkretisierung:

 

  • Fragen, die in Darstellungen behandelt werden, herausarbeiten
  • Bewertungen in historischen Quellen und Darstellungen erkennen und analysieren

 

Thematische Konkretisierung:
 

  • Konstruktionen, Veränderungen und Kontinuitäten zwischen 17. und 18. Jahrhundert herausarbeiten (z. B. Entdeckung des Individuums; Geschlechterrollen)

 

 

(2) Folgende Passagen folgen inhaltlich dem Lehrplan: www.ris.bka.gv.at/Dokumente/Bundesnormen/NOR40201120/NOR40201120.pdf, 13.02.2019

Bildnerische Erziehung

Mensch und Gesellschaft: Wechselbeziehung zwischen Kunst und gesellschaftlichen Entwicklungen, Kunst und Religion; Zusammenhang von Kunst und kultureller Identität; Einsichten in fremde Kulturen; Verantwortungsbewusstsein und Handlungskompetenz für die Mitgestaltung der Umwelt.

Angestrebte Kompetenzen


Die Schüler sollen mit geschärftem Blick die Führung verlassen, Dinge hinterfragen und Verbindungen mit der realen Welt herstellen können.

Lernziele

Die Kinder und Schüler/innen sollen …

 

  • ... wissen, um welche mythologischen Episoden es sich bei den Gemälden handelt.
  • ... die diversen Götter an ihren Attributen erkennen können.
  • ... wissen, welche Bedeutung das Porträt damals und heute hat/hatte.
  • ... Personen kennen, die für die Grazer Geschichte wichtig sind.
  • ... wissen, wie früher Farben hergestellt wurden.
  • ... eine Bildbeschreibung abgeben können.
  • ... Gesichtsausdrücke deuten können.
  • ... Posen nachstellen.
  • ... Bezüge und Verbindungen zur heutigen Zeit herstellen können (Fotografie/ „Selfie-Wahn“).
  • ... Grazer Stadtgeschichte wiedergeben können.
  • ... Herstellung von Farben/Pigmenten beschreiben können.

Ideen zur Nachbereitung

Memory: Who is Who?

Bastle zuerst das Memory und spiel damit nach Herzenslust: Lauter berühmte Persönlichkeiten! Aber halt: Erkennst Du die Gesichter?  Kennst Du die Geschichten?


Zum Basteln des Memorys: 
Vorlage A, Vorlage B


Wer ist hier wer?
Vorlage für Schüler 
Erraten? Zur Sicherheit die Lösungen!

Feedback und Anregungen ...

 

.... schicken Sie bitte direkt an das Team der Kulturvermittlung in Schloss Eggenberg:
eva-maria.pomberer@museum-joanneum.at

 

Wir freuen uns darauf, von Ihnen zu hören!
 

Alte Galerie, Schloss Eggenberg

Eggenberger Allee 90
8020 Graz, Österreich
T +43-316/8017-9560
info-eggenberg@museum-joanneum.at

 

Öffnungszeiten


1. November bis 19. Dezember 2021 nur mit Führung nach Voranmeldung

1. April bis 30. Oktober 2022 Di-So, Feiertag 10 - 18 Uhr 

1. November bis 18. Dezember 2022 nur mit Führung nach Voranmeldung
 

Diese Informationen bitte bei Buchungsanfragen parat haben

Ihre Buchungsanfrage nehmen wir gerne online via Buchungsformular sowie persönlich zu unseren Öffnungszeiten entgegen (wenn nicht anders angegeben).

 

8. Dezember 2022 (

mit gebuchter Führung

)
10. April 2023
1. Mai 2023
29. Mai 2023


Kosten:

Angegebene Preise verstehen sich (wenn nicht anders angegeben) pro Schüler/in im Klassenverband inkl. Eintritt (2 Begleitpersonen pro Klasse frei – ausg. erhöhter Betreuungsbedarf) bzw. pro Kind der Kindergartengruppe bei freiem Eintritt (1 Begleitperson pro 6 Kindergartenkindern frei – ausg. erhöhter Betreuungsbedarf).


Bitte beachten Sie, dass Ihre ​Terminanmeldung verbindlich​ ist! Sollten Sie eine Stornierung​ oder Änderung des Termins wünschen, ist dies ​bis spätestens 48​ ​Stunden vor dem gebuchten Termin kostenlos​ möglich – bitte geben Sie uns rechtzeitig Bescheid. Ihr ​Nichterscheinen​ verursacht uns Kosten, die wir im Falle einer zu späten bzw. nicht erfolgten Absage an Sie weiterverrechnen müssen: ​50 % des Rechnungsbetrages​ bzw. bei Schulen ein Mindestbetrag von 25 € pro gebuchter Vermittlerin/gebuchtem Vermittler.

Bitte stellen Sie sicher, dass Ihre Gruppe ​pünktlich​ am vereinbarten Treffpunkt versammelt ist. Ab einer Verspätung von 10 Minuten kann es aus logistischen Gründen zu einer Verkürzung oder zum Entfall der Führung/des Vermittlungsprogramms kommen.

Für alle Besuche gilt die Hausordnung des Universalmuseums Joanneum.