NS-Kunstraub in Österreich

und die Restitutionspolitik des Landesmuseum Joanneum

09.11.2005


Club der Museumsakademie

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Seit dem Konflikt um zwei in New York beschlagnahmte Schiele-Gemälde aus der Sammlung Leopold ist auch einer breiteren Öffentlichkeit die Bedeutung des nationalsozialistischen Kunstraubs als Teil der NS-Vernichtungs- und Beraubungspolitik bewusst geworden und hat immer wieder große mediale Aufmerksamkeit erzeugt.

Eben ist ein Sammelband erschienen, der das gigantische Ausmaß des NS-Kunstraubs in Österreich dokumentiert und analysiert und die vielfachen Kontinuitäten nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs sowie die Aktualität der Thematik bis in die Gegenwart untersucht.
Die Präsentation dieses Buchs nimmt das Landesmuseum Joanneum zum Anlass, seine Restitutionsforschung und -politik als Möglichkeit eines sensiblen Umgangs mit dem mehrfach prekären Erbe vorzustellen, das die NS-Politik hinterlassen hat.

 

mit
Wolfgang Muchitsch Direktor Landesmuseum Joanneum Graz (A)
Gabriele Anderl und Alexandra Caruso Herausgeberinnen des BuchesNS-Kunstraub in Österreich und die Folgen, Studienverlag, Wien, 2005 (A)
Karin Leitner Restitutionsbeauftragte am Landesmuseum Joanneum Graz (A)
Sabine Offe Literatur- und Kulturwissenschaftlerin mit den Arbeitsschwerpunkten Museologie, jüdisch-deutsche Kultur- und Gedächtnisgeschichte Bremen (D)

 

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Ort
Kunsthaus Graz, Space04, Lendkai 1, 8020 Graz (A)

 

Kosten

Die Teilnahme ist kostenlos!

 

Anmeldung und Info
Museumsakademie Joanneum
T +43 (0) 316/8017-9805, Fax -9808
museumsakademie@museum-joanneum.at

 

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8010 Graz, Österreich
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