Silber
Bildinformationen
Material
Silber
Gewicht
113,98 g
Seitenlängen
82–84 mm
Datierung
1628
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„Klippen“ sind Münzen mit eckigen Schrötlingen. Das Wort geht auf den schwedischen Ausdruck „klippa“, „mit der Schere schneiden“, zurück und bezieht sich auf die Herstellung der Münzrohlinge, die mit einer starken Schere aus einem Metallstreifen ausgeschnitten wurden.
Eine vierfache Talerklippe ist eine der ganz großen Raritäten des joanneischen Münzkabinetts. Sie hat die Form eines annähernd gleichseitigen Dreiecks, dessen Seitenlängen zwischen 82 und 84 mm betragen. Die Kanten der Schrötlinsplatte sind nicht exakt geschnitten. Das Stück weist einen Schrötlingsriss auf und zeigt Hammer- und Justierspuren.
Die Klippe bietet auf der Vorder- und Rückseite Darstellungen, die wir von Münzen kennen, die anlässlich der feierlichen Einweihung des neuen Salzburger Doms im Jahr 1628 geprägt wurden.
Mit großer Wahrscheinlichkeit ist das aufgrund seiner Form und seines Gewichts einzigartige Stück bereits in den ersten Jahrzehnten des Joanneums in die Münzensammlung gekommen. Vermutlich geht es direkt auf den Stifter des Joanneums, Erzherzog Johann, zurück.