Spuren der Köhlerei in unseren Wäldern

Vortrag und Exkursion mit Susanne Klemm

19.06. - 20.06.2015

Bildinformationen

Datum

19.06. - 20.06.2015

Ort

Schloss Trautenfels

Anmeldung

Wir bitten um verbindliche Anmeldungen für die Exkursion unter der T +43-3682/22233 oder per E-Mail an vereintrautenfels@museum-joanneum.at

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Über die
Veranstaltung

Die Eisenindustrie hatte in der Obersteiermark seit dem Mittelalter einen stetig steigenden Bedarf an Holzkohle. Archäologische Fundstellen geben Einblicke in historische Verkohlungsmethoden.


Zusatzinformationen

 

Kostenbeitrag:

Vortrag: 8 €, für Mitglieder des Vereins Schloss Trautenfels 6 € 

Exkursion: 13 €, für Vereinsmitglieder 10 € 
Vortrag und Exkursion: 18 €, für Vereinsmitglieder 14 € 

Mit Susanne Klemm
 

 

Die Eisenindustrie hatte in der Obersteiermark seit dem Mittelalter einen stetig steigenden Bedarf an Holzkohle, die für die Erzverhüttung im Gebiet des Steirischen Erzberges bis um 1900 unverzichtbar war. Mit dem steigenden Bedarf an diesem Energieträger trachtete man danach, die bestmögliche Methode der Verkohlung anzuwenden. Anhand archäologischer Fundstellen – sogenannter Meilerstellen – ist dieser Technologiewandel sehr gut fassbar. In Verwendung waren Grubenmeiler sowie stehende und liegende Meiler. Mit naturwissenschaftlichen Methoden wurden das Alter dieser unspektakulären Fundstellen sowie die Holzarten des verkohlten Holzes bestimmt. In der Eisenerzer Ramsau werden seit mehr als 20 Jahren Fundstellen der historischen Köhlerei interdisziplinär erforscht.

 

Susanne Klemm berichtet in einem Vortrag über diese Spuren der Köhlerei.

Im Rahmen einer Exkursion werden diese Fundstellen im Wald aufgesucht.

 

Freitag, 19.06.2015, 19 Uhr, Seminarraum Schloss Trautenfels
Vortrag von Susanne Klemm: Spuren der Köhlerei in unseren Wäldern 

 

Samstag, 20.06.2015: Exkursion
Treffpunkt 8 Uhr am Parkplatz Schloss Trautenfels. Fahrt in Fahrgemeinschaften mit Privat-Pkw in die Eisenerzer Ramsau. Wanderung zu jenen Plätzen, an denen Susanne Klemm im Rahmen von archäologischen Grabungen eine Jahrhunderte lange Köhlereitradition nachweisen konnte.

 

Bitte Wanderausrüstung, Getränke, Jause und Regenschutz nicht vergessen!