2. Hainbuche

Carpinus betulus

Auch die Eggenberger Hainbuchen erinnern an den verlorenen Garten. Als Überreste der barocken Heckenwände, die einzelne Gartenteile als meterhohe grüne Mauern umgaben, stammen auch sie noch aus dem 18. Jahrhundert. Seit der Umgestaltung zum Landschaftspark wurden sie nicht mehr beschnitten und sind längst zur stimmungsvollen Allee herangewachsen. Zwar eignet sich die Hainbuche wegen ihrer hohen Schnittverträglichkeit gut als Heckenpflanze, der jahrzehntelange Formschnitt hat die Bäume jedoch sichtlich geschwächt. Sie sind deutlich verbrauchter, als sie mit ihren rund 270 Jahren eigentlich sein müssten. Man kann aber die ursprüngliche Heckenformation noch gut erkennen, was sie zu einer kostbaren Quelle für die Geschichte des Schlossparks macht.

 

Der Name Hainbuche (ahd. Haganbuoche) stammt vom Vergleich mit dem Laub der Rotbuche, das in Größe, Form und Nervenmuster sehr ähnlich ist. Andere Merkmale wie Habitus und Früchte sind jedoch völlig verschieden. Hainbuchen sind nicht mit den Buchen verwandt, sondern gehören zur Familie der Birkengewächse. Sie tragen auch die Silbe hag (Einzäunung) im Namen, was auf ihre besondere Eignung als Heckenpflanze verweist.

Schloss Eggenberg

Eggenberger Allee 90
8020 Graz, Österreich
T +43-316/8017-9560 und -9532
eggenberg@museum-joanneum.at

 

Öffnungszeiten


Prunkräume
1. April 2022 bis 30. Oktober 2022, Ausnahmen möglich

Führungen: Di–So, Feiertag um 10, 11, 12, 14, 15 und 16 Uhr, Mai–September auch um 17 Uhr oder nach Voranmeldung.

Schlosspark und Gärten
15. März bis 31. Oktober täglich 8 - 19 Uhr 
1. November bis 14. März täglich 8 - 17 Uhr 


Alte Galerie, Archäologiemuseum und Münzkabinett
1. April bis 30. Oktober 2022 Di-So, Feiertag 10 - 18 Uhr geöffnet
1. November bis 18. Dezember 2022 nur mit Führung nach Voranmeldung zugänglich

Voranmeldung: +43-316/8017-9560 oder
info-eggenberg@museum-joanneum.at

Zusätzlich geöffnet:
18. April 2022
6. Juni 2022
15. August 2022