Trompetenbaum

Catalpa bignonioides

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Über den Trompetenbaum

Knorriger Wuchs, herzförmige Blätter, auffällige Früchte und herrliche, weiße Blütenstände – die Katalpa ist der perfekte Blickpunkt für den Landschaftsgarten. Auch in Eggenberg zählen drei Gruppen dieser aus Nordamerika stammenden Gehölze seit 1829 zum Grundgerüst des Parks. Ihre pittoreske Wuchsform und die kurze, aber wunderbar duftende Blüte machte sie nicht nur bei Gartenenthusiasten des 19. Jahrhunderts beliebt, sondern auch heute noch zu einem wahren Gartenhighlight.

Alle Teile der Pflanze gelten als hautreizend und schwach giftig. Bei älteren Exemplaren wie hier in Eggenberg besteht besonders hohe Astbruchgefahr bei Fremdbelastung, da die Bäume ein sprödes, zu Höhlungen neigendes Astwerk besitzen. Ihren zigarrenähnlichen Früchten verdankt die Katalpa auch ihren Beinamen Virginier-Baum, nach einer alten Sorte dünner Zigarillos, die man heute kaum noch kennt. Offiziell trägt sie jedoch den Namen eines französischen Universalgelehrten, Abbé Jean-Paul Bignon, Hofprediger Ludwigs XIV. und Leiter der königlichen Bibliothek.

Der Trompetenbaum im Schlosspark

Trompetenbaum

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Trompetenbaum im Schlosspark

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Blüte des Trompetenbaumes

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