Baugeschichte

Von der fürstlichen Residenz zum Museum

Der Aufstieg Hans Ulrichs von Eggenberg zum europäischen Staatsmann unter Kaiser Ferdinand II. machte es notwendig, den provinziellen mittelalterlichen Familiensitz im Westen von Graz zur fürstlichen Residenz mit höchstem repräsentativem Anspruch auszubauen. Ab 1625 entstand eine Schlossanlage, die den neuen Rang des Hausherren überzeugend zum Ausdruck bringen sollte.


Das 17. Jahrhundert


Fürst Hans Ulrich beauftragte 1625 unmittelbar nach seiner Ernennung zum Statthalter von Innerösterreich den Hofarchitekten Giovanni Pietro de Pomis als "Obristen Paumaister" mit  mehr...

Das 18. Jahrhundert


Nach dem Aussterben der Familie Eggenberg im Mannesstamm wurden die Prunkräume von 1754 bis 1763 modernisiert und dem Zeitgeschmack angepasst.  Auftraggeber dieser Veränderungen waren  mehr...

Das 19. Jahrhundert


Eggenberg war nach 1789 im Erbwege an die ältere Hauptlinie der Reichsgrafen Herberstein gekommen, die ihren Lebensmittelpunkt im weit entfernten Schlesien hatte und Eggenberg nur wenige  mehr...

Das 20. und 21. Jahrhundert


Nach dem 1. Weltkrieg war die Familie Herberstein aus wirtschaftlichen Gründen gezwungen, das Haus zu verkaufen, das schließlich im Jänner 1939 vom Land Steiermark erworben wurde. Bis 1945  mehr...

Schloss Eggenberg

Eggenberger Allee 90
8020 Graz, Österreich
T +43-316/8017-9532
F +43-316/8017-9555
eggenberg@museum-joanneum.at

 

Öffnungszeiten


Prunkräume:
1. April bis 31. Oktober 2017
nur im Rahmen einer Führung zugänglich

 
Führungen: Di-So, Feiertag um 10, 11, 12, 14, 15 und 16 Uhr (ausnahmsweise Abweichungen möglich) sowie zusätzlich nach Voranmeldung

Schlosspark und Gärten:
November-März: täglich 8-17 Uhr
April-Oktober: täglich 8-19 Uhr