Der Park des Rosegger-Museums

Blühende Spiersträucher im Park, dahinter das  Rosegger-Museum. Blühende Spiersträucher im Park, dahinter das  Rosegger-Museum.

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Der historische Garten

Verschriftlichte Erinnerungen von Peter Rosegger und Anekdoten aus seinem Umfeld lassen vermuten, wie die Grünanlagen um das Landhaus in Krieglach ausgesehen haben und zu Roseggers Zeit genutzt wurden:

„Hinter dem Hause ein Gemüse- und Obstgarten, in welchen ich eine schmucke Bretterzelle stellen ließ, vor dem Haus ein Wildgarten, dessen gepflanzte Bäumchen jahrelang nicht wußten, sollten sie in die Erde hinein- oder aus derselben hervorwachsen, die sich aber fast plötzlich für letzteres entschieden. Die ganze Besitzung ist mit einem Holzzaune umplankt, welcher freilich alljährlich vervollständigt werden muß, weil manche armen Dorfleute aus ihm ihr Brennholz zu holen pflegten. Ich spüre nicht nach, wer es tut, denn, was ich nicht weiß, macht mich nicht heißʻ. Jenen aber macht es warm, und so soll darob keine Feindschaft sein [...]

Seit vielen Jahren bewohne ich mit meiner Familie das Haus Sommer für Sommer. Der Wildgarten gibt seinen süßlichen Blütenduft, seinen trauten Schatten, sein Säuseln und Vogelsingen; der Gemüsegarten wird den ganzen Sommer nicht müde, das beste Grünzeug in die Küche zu schicken, und die Obstbäume geben uns im Herbst, wenn wir mit den Schwalben davonziehen, manchen Korb voll köstlicher Äpfel mit in die Stadt. Das Anwesen ist sehr klein, und doch schafft das Bewußtsein, es selbst gegründet zu haben, ein gutes Behagen.“

 

Peter Rosegger sitzt auf einer Bank unter einem Baum, auf dem eine Tafel mit der Aufschrift "Reininghaus Linde" angebracht ist, schwarz-weiß.
Peter Rosegger unter der Reininghauslinde

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Mitglieder der Familie Rosegger spielen Krocket im Garten vor dem Sommerhaus, schwarz-weiß.
Das Krocketspiel

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Der Park des Rosegger-Museums von der Straße aus mit Mauracher Statue und Museum im Hintergrund, schwarz-weiß.
Ansichtskarte des Krieglacher Landhauses

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Der Garten heute

Der  neu gestaltete Park rund um das Museum lädt mit seinen Ruheplätzen zum entspannten Verweilen ein.

Der Park ist zu den Öffnungszeiten des Museums frei zugänglich.

1951 wurde der Garten um das Sterbehaus Peter Roseggers umgestaltet. Im vorderen Bereich des Geländes wurde ein öffentlich zugänglicher Bereich abgetretnnt und mit einer mächtigen Säule ausgestattet, um auf das dahinter gelegene Sterbehaus aufmerksam zu machen. Der akademische Bildhauer Hans Mauracher (1885–1957) fertigte die Säule aus einem Eichenstamm. Er sah sie als Symbol, belebt durch Motive, die Roseggers Werk und Geist versinnbildlichen und den Weg durch den Garten in eine jenseitige Welt weisen.

Nach einer neuerlichen Umgestaltung des Gartens, um einen barrierefreien Zugang zum Museum zu schaffen, wurde die Säule aus dem Vorgarten entfernt und vor dem Sommerhaus des Dichters neu platziert. Eine Infotafel gibt nun Aufschluss über die Herstellung und den symbolischen Inhalt der Säule.


 

Moderne, hölzerne Gartenbank im Park des Rosegger-Museums.
Parkbank

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Blühender Storchenschnabel.
Storchenschnabel im Park

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Blühender Mohn, im Hintergrund der Göppel im Park.
Park mit Göpel

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Blühende Hortensien, im Hintergrund das Rosegger-Museum.
Blühende Hortensie

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Große Linde, Ausschnitt.
Linde im Vorgarten

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Lärche mit Lärchenzapfen.
Lärchenzapfen

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Blick auf den Park des Rosegger-Museums von der Straße mit Maurachersäule und Museum im Hintergrund.
Ansichtskarte des Krieglacher Landhauses

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Holzsäule mit geschnitzten Elementen in metallener Halterung.
Mauracher-Säule

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