Willkommen auf der Presseseite des Rosegger-Geburtshauses und des Rosegger-Museums!

Hier finden Sie Informationen und Pressefotos zu den aktuellen Ausstellungen und zu den Häusern

Am Kluppeneggerhof - dem Rosegger-Geburtshaus am Alpl - verbrachte Peter Rosegger seine Kindheit, die er auch in seinen Texten beschrieb: Über der Feuerstelle in der Rauchkuchl wurde gekocht, die zentrale Stube diente zum Essen und Schlafen, aber auch als Arbeitsraum.

In seinem Sommer-Rückzugsort in Krieglach - dem heutigen Rosegger-Museum -  geben die Dauerausstellung und die wechsenden Sonderausstellungen interessante Einblicke in das Leben des Autors. Das Arbeits- und das Sterbezimmer Roseggers blieben seit seinem Tod im Jahr 1918 unverändert erhalten und erlauben authentische Einblicke in seinen privaten Lebensstil.

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Bildinformationen

Presseaussendungen

Anlässlich des 180. Geburtstages von Peter Rosegger wurde im „Studierhäusl“ des Rosegger-Museums in Krieglach eine neue Sonderausstellung eröffnet

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Standort- und Personenfotos

Karlheinz Wirnsberger, Leiter Schloss Stainz

Foto: Universalmuseum Joanneum/J.J. Kucek

Peter Rosegger Geburtshaus Alpl

Foto: UMJ/N. Lackner

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Rosegger Geburtshaus Alpl

Foto: UMJ/N. Lackner

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Standort Rosegger-Geburtshaus Alpl

Foto: UMJ/N. Lackner

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Standort Rosegger-Geburtshaus Alpl

Foto: UMJ/N. Lackner

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Standort Rosegger-Geburtshaus Alpl

Foto: Universalmuseum Joanneum/N. Lackner

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Peter Rosegger Museum in Krieglach

Foto: UMJ/N. Lackner

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Rosegger Museum in Krieglach

Foto: UMJ/N. Lackner

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Foto: UMJ/N. Lackner

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Foto: UMJ/N. Lackner

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Foto: UMJ/N. Lackner

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Foto: UMJ/N. Lackner

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Foto: UMJ/N. Lackner

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Über das Rosegger-Geburtshaus und das Rosegger-Museum

In der Dauerausstellung im ehemaligen Landhaus von Peter Rosegger (1843–1918) entdecken Besucher*innen anhand persönlicher Alltagsgegenstände, Briefe und Dokumente interessante und amüsante Details aus Peter Roseggers Leben und Schaffen. Bereits zu Lebzeiten war der Schriftsteller und Dichter weithin bekannt und stand in engem Kontakt zu zahlreichen Kunstschaffenden seiner Zeit.

Das Rosegger-Museum in Krieglach zeigt Peter Rosegger im Gedenkjahr 2018 aus einem anderen Blickwinkel und lädt dazu ein, neue, bisher weniger beachtete Aspekte des Schriftstellers, Journalisten, Dichters, Waldbauernbuben und Schneiderlehrlings kennenzulernen. 

Die Waldheimat des Schriftstellers

Der österreichische Volksdichter Peter Rosegger wurde am 31. Juli 1843 als erstes von sieben Kindern in diesem einfachen Bergbauernhaus aus dem 18. Jahrhundert geboren. Die Lebensverhältnisse waren äußerst bescheiden: Über der Feuerstelle in der Rauchkuchl wurde gekocht, die zentrale Stube wurde zum Essen und Schlafen, aber auch als Arbeitsraum genutzt. Zahlreiche Einrichtungsgegenstände, die ein Zeugnis des einfachen bäuerlichen Lebens im 19. Jahrhundert geben, können hier betrachtet werden.

Noch heute erreicht man das Rosegger-Geburtshaus nur zu Fuß: Ein halbstündiger Spaziergang durch die Alpler Waldlandschaft führt hinauf zum Gebäudeensemble, das aus Wohnhaus, Stallungen sowie Scheune, Feldkasten und einer Flachsdörrhütte besteht. Peter Rosegger schöpft in seinen Texten oft aus den Erinnerungen an die Kindheit am Alpl und prägte für diesen Ort den Begriff der „Waldheimat“.

In seinem Geburtshaus machte er auch erste literarische Gehversuche, denen ein umfangreiches schriftstellerisches Werk folgen sollte.

Geschichte des Rosegger-Geburtshauses Alpl

In Peter Roseggers Kindheit galt der „vordere Kluppenegger“, mit seinen etwas mehr als 58 Joch als Bauernhof mittlerer Größe. Er bestand aus dem Wohngebäude, Stallungen für etwa 20 Rinder, 8 Schweine, 25 Schafe und Hühner und mehreren Wirtschaftsgebäuden wie Getreidescheunen, Heu- und Strohstadeln, Flachsbrechelhütte und Getreidemühle.

Der Trambaum in der großen Stube verweist auf die Fertigstellung des Wohnhauses im Jahr 1744. Kurze Zeit später kam der erste Roßegger – in der ursprünglichen Schreibung des Namens mit ß –, der Urgroßvater Peters, durch Heirat auf den „vorderen Kluppenegger“, der 1493 erstmals urkundlich erwähnt wurde. Dessen Sohn Ignaz Roßegger starb früh und hinterließ 1829 dem damals noch minderjährigen Lorenz Roßegger den Hof. In der großen Stube kam am 31. Juli 1843 Peter als Sohn des Lorenz und der Maria Roßegger zur Welt.

Im Laufe der Jahre kam es durch Missernten, Viehseuchen und Krankheiten zur Verschuldung des Hofes, der 1868 schließlich verkauft werden musste. Die Eltern zogen mit den beiden jüngsten Kindern zunächst in die hintere Stube des Wohnhauses und später in das Ausgedinge am Freßnitzbach, zu welchem eine kleine Wirtschaft mit Feldern, Wiesen und Wirtschaftsgebäuden gehörte.

Das Gehöft wechselte im Laufe der Jahre mehrfach seine Besitzer. Zu Peter Roseggers 70. Geburtstag versuchten Freunde das Geburtshaus samt umliegendem Besitz zurückzukaufen, scheiterten jedoch an dem geforderten Preis.

1927 erwarb das Land Steiermark den Kluppeneggerhof. Das Wohnhaus war mittlerweile verfallen, die umgebenden Gebäude nur noch Ruinen. Zwei Jahre später wurde das Verwalterhaus errichtet, für dessen Grundfeste Steine des Geburtshauses verwendet wurden. In den 70er-Jahren wurde die Brechelhütte und anlässlich der Landesausstellung 1993 der „Umadumstall“ anhand vorhandener Mauerreste und Skizzen Peter Roseggers rekonstruiert und wiedererrichtet.

Geschichte des Rosegger-Museums Krieglach

Im Mai 1877 erwarb Peter Rosegger durch den Ertrag seiner ersten Bücher einen Acker in Krieglach mit einem Areal von fast einem Joch. Darauf ließ er sich noch im selben Jahr anhand einer von ihm gefertigten Skizze ein Landhaus erbauen. Noch vor dem ersten Spatenstich begann er mit der Bepflanzung des Grundstückes. Schließlich waren es 60 Bäumchen, die sein neues Heim umgaben. Heute spenden noch drei wunderschöne, von ihm gesetzte Linden herrlichen Schatten. Sein Haus sollte sieben Wohn- und weitere Nebenräume umfassen. Bereits im September 1877 bezog er das erste fertige, aber noch feuchte Zimmer des Hauses und begann darin zu arbeiten. Das Ergebnis war eine besorgniserregende Verschlechterung seines gesundheitlichen Zustandes.

In Krieglach verbrachte er alljährlich von Mai bis Oktober nach „sechs Monate(n) Erdenleben in der Stadt ... sechs Monate Paradies auf dem Lande“. Als die Familie immer größer wurde, ließ Peter Rosegger das Haus erweitern und 1896 sogar ein Holzhäuschen, das sogenannte „Almhaus“ – heute „Studierhäusl“ – im Garten errichten. Er versprach sich von diesem ganz aus Holz erbauten Haus eine Linderung seines Asthmaleidens, benützte es als Rückzugsort und als Gästehäuschen.

Am 26. Juni 1918 verstarb der Dichter in Krieglach. Seine Witwe Anna bemühte sich um die Sichtung des Nachlasses und verschloss Roseggers Arbeits- und Sterbezimmer, um diese für die Nachwelt zu erhalten. Anna Rosegger lebte bis zu ihrem Tod im Jahr 1932 in Krieglach. 1943 erwarb das Land Steiermark anlässlich des 100. Geburtstages des Dichters das Haus und machte es 1948 als Gedenkstätte der Öffentlichkeit zugänglich. 1963 verkauften die Erben Roseggers auch das „Almhaus“ beim Landhaus. Es wurde dem Roseggerbund überlassen, der darin von 1968 bis 2013 ein Heimatmuseum betrieb.