Bajonette

Graz, 1704/05

Spundbajonett, 18. Jahrhundert. Foto: UMJ/N.Lackner

Als sich die robusten Steinschlossflinten in ganz Europa durchsetzten, wurde auch das Bajonett eingeführt. Bajonette sind Klingen, die entweder in den Gewehrlauf gesteckt (Spundbajonett) oder mithilfe einer Vorrichtung neben dem Lauf (Tüllenbajonett) positioniert wurden, um das Gewehr auch als Stichwaffe nutzen zu können. Das 66 cm lange Spundbajonett hat eine zweischneidige Klinge und ist mit einem konischen Holzgriff kombiniert, dessen Nachteil darin bestand, dass ein gleichzeitiges Schießen nicht möglich war. Deshalb wurde es durch das Tüllenbajonett ersetzt.

Tüllenbajonett, Graz, 18. Jahrhundert. Foto: UMJ/N.Lackner

Die Herkunft und Entstehung des Bajonetts ist nicht eindeutig geklärt. Vermutlich ist das Wort „Bajonett“ auf Bürger der südfranzösischen Stadt Bayonne zurückzuführen. Sie sollen bei einem Gefecht ihre Jagdmesser in die Mündungen ihrer Gewehre, der Musketen, gesteckt haben.

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nur im Rahmen von Führungen zugänglich.


01. April 2022 bis 30. Oktober 2022 Di-So, Feiertag 10 - 18 Uhr

ohne Führung zugänglich (Broschüre)


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