Daueraustellung

Archäologiemuseum



Das Archäologiemuseum zeigt mehr als 1200 Objekte, die als „Lebensspuren“ Ausgangspunkte für Fragen bilden, die die Menschen seit Jahrtausenden bewegen. Höhepunkte der Dauerausstellung sind hallstattzeitliche Objekte von Weltrang wie der Kultwagen von Strettweg oder die Maske von Kleinklein, aber auch der wertvollste römerzeitliche Fund aus der Steiermark, der Silberbecher von Grünau

Das Anliegen der Ausstellungsgestalter/innen war es vor allem, ein Museum zu schaffen, das alle anspricht, die sich für Menschen, ihre Lebenswelten, ihre Ausdrucksformen von Religiosität sowie für die wechselnden gesellschaftlichen Bedingungen interessieren. Das Archäologiemuseum soll darüber hinaus auch vermitteln, wie begrenzt und bruchstückhaft unser Wissen über die Vergangenheit oft ist – was manche Fragen offen lässt.

Seit September 2009 sind 1.221 archäologische Objekte in einem von BWM Architekten geplanten Neubau im Park von Schloss Eggenberg auf 600 m² zu sehen. Der Bau schließt direkt an die mehrfach preisgekrönte Römersteinsammlung von PURPUR.architektur an und nimmt dessen Formensprache auf.

Die Lichtschächte bieten die Möglichkeit, speziell auf Kinder und Jugendliche abgestimmte Vermittlungsprogramme anzubieten und kleinere thematische Einheiten noch während der wissenschaftlichen Bearbeitung als „work in progress" zu zeigen.

Archäologiemuseum, Universalmuseum Joanneum GR

Höhepunkte der Ausstellung sind hallstattzeitliche Objekte von Weltrang wie der Wagen von Strettweg, die Maske von Kleinklein und die Prunkgefäße aus den Gräbern von Großklein und Strettweg. Für das neue Museum wurde die Sammlung durch den wertvollsten Fund der Römerzeit in der Steiermark, den sogenannten Silberbecher von Grünau, der aus Mitteln des Joanneumsfonds angekauft werden konnte, ergänzt.

Wir wollten ein Museum schaffen, das unter die Haut geht und alle anspricht, die sich für Menschen, ihre Lebenswelten, ihre Ausdrucksformen von Religiosität und die gesellschaftlichen Bedingungen, unter denen sie lebten, interessieren.

Das Archäologiemuseum soll auch vermitteln, wie begrenzt und bruchstückhaft unser Wissen über die Vergangenheit oft ist, sodass manche Fragen offen bleiben müssen. Die zeitlich und räumlich weit gestreuten Ausstellungsstücke werden daher weniger in ihrer kontextbezogenen historischen Dimension verstanden, sondern als archetypische Konstanten menschlicher Grundbedürfnisse.

Wir laden dazu ein, in der Ausstellung die Objekte als Lösungsansätze zu Fragen an das Mensch-Sein zu diskutieren. Mit bekannten Österreicherinnen und Österreichern geführte Interviews sollen Anstöße zum Nachdenken liefern.

Durch auf Tatsachen reduzierte Objektinformationen soll eine klare Trennung von versteckter Fiktion und Fakten erfolgen. Für zusätzliche fachliche Information steht ein Computerterminal zur Verfügung, von welchem aus Fragen an die Kuratorinnen und Kuratoren gerichtet werden können.

Das Archäologiemuseum versteht sich als ein Ort der ständigen Kommunikation, nicht nur zwischen Museumspublikum und der Wissenschaft, sondern auch zwischen den Besucherinnen und Besuchern selbst.

Archäologiemuseum, Schloss Eggenberg

Eggenberger Allee 90
8020 Graz, Österreich
T +43-316/8017-9515
F +43-316/8017-9518
archaeologie@museum-joanneum.at

 

Öffnungszeiten
01. April bis 29. Oktober Mi-So, Feiertag 10 - 17 Uhr

14. Juli ausnahmsweise ab 14 Uhr geschlossen. 

1. November bis 31. Dezember 2017:
nur im Rahmen einer Führung und nach Voranmeldung zugänglich.    

 

Zusätzliche Termine entnehmen Sie bitte dem Kalender.  

 

15. August

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