Aus der Sammlung

Bild, Realität und Forschung von 1960 bis 1980

02.06.2016 19:00


Kuratiert von: Gudrun Danzer und Günther Holler-Schuster

Parallel zu Richard Kriesches medien-block werden in der Neuen Galerie Graz jene Strömungen gezeigt, auf denen Kriesches Kunst basiert und in deren Kontext sie rezipierbar ist: Zwischen 1960 und 1980 erschloss sich die Kunst radikal neue Gebiete. Das Bild als Ausdruck einer individuellen Persönlichkeit wurde aufgegeben zugunsten der Reflexion der einzelnen Elemente des Tafelbildes und der Erforschung der visuellen Wahrnehmung. Das führte in der Folge zum Ausstieg aus dem Bild im traditionellen Sinn.

 

Bildende Künstler/innen wandten sich den neuen Medien der Bilderzeugung – Computer, Fernsehen, Video – zu und thematisierten in ihren Werken deren Folgen auf die Kunst und das öffentliche Leben. Der technologische Fortschritt wurde zur inhaltlichen Voraussetzung, um Kunst nicht mehr im symbolischen Verständnis zu sehen, sondern sie als in und mit der Realität agierend zu definieren. Medienrealität und tatsächliche Wirklichkeit werden so zu einer neuen bestimmenden Bewusstseinsebene.

 

Die Neue Galerie Graz war in dieser Zeit mit den „trigon“-Ausstellungen und den internationalen Malerwochen in Österreich einer der Brennpunkte dieser Avantgarden. Entsprechend fanden deren Werke Eingang in die Sammlung, sodass nunmehr ein Parcours mit einigen Pionierinnen und Pionieren dieser Entwicklungen geboten werden kann.

Neue Galerie Graz

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8010 Graz, Österreich
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