Lisa D. & Bis es mir vom Leibe fällt Austria

In Search of Fulfillment

15.05. - 31.05.2024

Bildinformationen

Laufzeit

15.05. - 31.05.2024

Ort

Institut für Kunst im öffentlichen Raum Steiermark, Mariahilferplatz, Graz

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Über das
Projekt

IN SEARCH OF FULFILLMENT ist ein Reparatur- und Transformationsprojekt rund um Online-Logistik, Fast Fashion und die Suche nach Glück.

Lisa D. & Bis es mir vom Leibe fällt Austria

IN SEARCH OF FULFILLMENT ist ein Projekt von der aus Österreich stammenden und in Berlin und Österreich lebenden Designerin und Modeaktivistin Lisa D., mit Wilfried Prantner, Esther Kaya Stögerer und Brigitte Bidovec. Am Grazer Mariahilferplatz wird gemeinsam mit Passant*innen, Initiativen, Schulen sowie Vereinen u. a. in Workshops an einer originalgroßen Sattelschlepper-Skulptur aus Altkleidern und -schuhen weitergewebt, -getuftet und -genäht.
 

Drumherum und in Verbindung damit wird in Vorträgen, Lesungen, Performances der Frage nachgegangen, was „Fulfillment“, der Abwicklungsprozess des Online-Handels, mit Fast Fashion, Müllproduktion und Glück zu tun hat. Inwiefern dieses „Fulfillment“ der Inbegriff unserer verschwenderischen Lebensweise ist und ob diese tatsächlich Erfüllung bringt oder gründlich umgearbeitet werden muss.

 

​IN SEARCH OF FULFILLMENT findet in Verbindung mit der internationalen Konferenz "future.repair.machine" statt, die vom Dramatiker*innenfestival gehostet wird.

Programm am Mariahilferplatz | 15. – 31. Mai
Diskursprogramm | 23. – 27. Mai
Leading Team

Programmheft

Europäischer Staatspreis

Am 28.5.2025 ging der Europäische Staatspreis in der Kategorie Europa in Kunst & Kultur an das Projekt IN SEARCH OF FULFILLMENT des Vereins Bis es mir vom Leibe fällt AUSTRIA

Jurybegründung: Das mehrjährige internationale Kooperationsprojekt „IN SEARCH OF FULFILLMENT“ des Vereins „Bis es mir vom Leibe fällt“ geht praktisch und theoretisch auf die Verbindungen zwischen Fast Fashion, (Online-)Handel und Logistik sowie deren Auswirkungen auf Umwelt, Gesundheit und unsere Vorstellung von Glück ein. Das Projekt möchte künstlerische Praxis mit Bildungsarbeit verbinden und dadurch das „kurze Glück der schnellen Mode“ hinterfragen. Durch Kooperationen mit europäischen Partnern, unter anderem bei der „future.repair.machine“-Konferenz, wird Raum für Reflexion und Aktion geschaffen. Das Projekt sensibilisiert zudem für Reparatur als Gegenentwurf zur „Wegwerfgesellschaft“ und ermutigt zu einem achtsameren Umgang mit Ressourcen. Mittelpunkt des Projekts, das sich als Reparatur- und Transformationslabor versteht, ist eine lebensgroße Lkw-Skulptur aus Alttextilien, die gemeinsam mit Teilnehmenden gefertigt wird. Begleitend dazu werden in Workshops handwerkliche Techniken sowie spezifisches Know-how zu Logistik, Kreislaufwirtschaft und Konsumpsychologie vermittelt. In mehreren europäischen Städten, darunter der steirischen Landeshauptstadt Graz, konnten bisher über 10.000 Personen erreicht werden.“

Kooperation mit