Günter Brus. Ein irrer Wisch

Presseführung

06.05.2024

Bildinformationen

Laufzeit

09.05. - 06.10.2024

Eröffnung

08.05.2024 19:00 Uhr

Pressetermin

06.05.2024 11:00 - 12:00 Uhr

Ort des Pressetermins

Neue Galerie Graz, BRUSEUM, BRUSEUM

Kuratiert von

Roman Grabner

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Mit der Zerreißprobe beendet Günter Brus 1970 seine Aktionszeit und überwindet die Selbstverletzung, doch hält eine körperorientierte, autoaggressive Motivwelt Einzug in sein zeichnerisches Werk. Vom Kohlkunstverlag in Frankfurt erhält er bereits Ende des Jahres 1969 den Auftrag, eine Dokumentation seiner Aktionen zu erstellen.

 

Es ist ein letztes anarchisches Ausagieren gegen die diversen Institutionen der Macht wie etwa Kirche, Staat, Justiz oder Bundesheer, eine wütende Abrechnung mit allem, was die freie Entfaltungsmöglichkeit des Menschen einschränkt. Der Irrwisch repräsentiert den Übergang vom Körper zum Textkörper und verweist mit dem letzten Kapitel über die Pfaueninsel bereits auf die späteren Bild-Dichtungen voraus. 1972 entsteht mit den expressiven Farbstiftzeichnungen der Edition Der Balkon Europas eine erste Frühform der „Bild-Dichtung“.

 

Diese Ausstellung nimmt den Übergang vom Aktionskünstler zum Bild-Dichter Günter Brus in den Fokus.

Zusatzinformationen

Der Ausstellungsbesuch ist aufgrund von sensiblen Inhalten erst ab einem Alter von 18 Jahren gestattet.

 

Bitte beachten Sie: Diese Ausstellung enthält explizite künstlerische Darstellungen, die zum Nachdenken anregen und Diskussionen fördern sollen. Unter Umständen können diese bei manchen Besucher*innen emotionale Reaktionen hervorrufen.

Pressetext

Günter Brus. Ein irrer Wisch

Ausstellungsansichten

Marko Mele, wissenschaftlicher Direktor Universalmuseum Joanneum, Roman Grabner, Kurator und Leiter BRUSEUM, Josef Schrammel, kaufmännischer Direktor Universalmuseum Joanneum, v.l.

Foto: Universalmuseum Joanneum/J.J. Kucek

Ausstellungsansicht „Günter Brus. Ein irrer Wisch“ im BRUSEUM

Foto: Universalmuseum Joanneum/J.J. Kucek

Ausstellungsansicht „Günter Brus. Ein irrer Wisch“ im BRUSEUM: "Ein österreichischer Akt"

Foto: Universalmuseum Joanneum/J.J. Kucek

Ausstellungsansicht „Günter Brus. Ein irrer Wisch“ im BRUSEUM

Foto: Universalmuseum Joanneum/J.J. Kucek

Ausstellungsansicht „Günter Brus. Ein irrer Wisch“ im BRUSEUM

Foto: Universalmuseum Joanneum/J.J. Kucek

Ausstellungsansicht „Günter Brus. Ein irrer Wisch“ im BRUSEUM

Foto: Universalmuseum Joanneum/J.J. Kucek

Ausstellungsansicht „Günter Brus. Ein irrer Wisch“ im BRUSEUM

Foto: Universalmuseum Joanneum/J.J. Kucek

Ausstellungsansicht „Günter Brus. Ein irrer Wisch“ im BRUSEUM

Foto: Universalmuseum Joanneum/J.J. Kucek

Ausstellungsansicht „Günter Brus. Ein irrer Wisch“ im BRUSEUM

Foto: Universalmuseum Joanneum/J.J. Kucek

Ausstellungsansicht „Günter Brus. Ein irrer Wisch“ im BRUSEUM

Foto: Universalmuseum Joanneum/J.J. Kucek

Ausstellungsansicht „Günter Brus. Ein irrer Wisch“ im BRUSEUM

Foto: Universalmuseum Joanneum/J.J. Kucek

Ausstellungsansicht „Günter Brus. Ein irrer Wisch“ im BRUSEUM

Foto: Universalmuseum Joanneum/J.J. Kucek

Ausstellungsansicht „Günter Brus. Ein irrer Wisch“ im BRUSEUM

Foto: Universalmuseum Joanneum/J.J. Kucek

Ausstellungsansicht „Günter Brus. Ein irrer Wisch“ im BRUSEUM

Foto: Universalmuseum Joanneum/J.J. Kucek

Werkansichten

Günter Brus, Ohne Titel, 1971 aus: Der Balkon Europas, 1972, Farbstift auf Papier

Galerie Sommer, Graz, Foto: UMJ/N. Lackner

Günter Brus, Musik für 2 Glöckchen, 1970, BRUSEUM/Neue Galerie Graz

Universalmuseum Joanneum/ N. Lackner

Günter Brus, Musik für 2 Glöckchen, 1970, BRUSEUM/Neue Galerie Graz

Universalmuseum Joanneum/ N. Lackner

Die honorarfreie Veröffentlichung ist nur in Zusammenhang mit der Berichterstattung über die Ausstellung gestattet. Wir ersuchen Sie, die Fotografien vollständig und nicht in Ausschnitten wiederzugeben. Bitte betiteln Sie die Fotografien nach den beigestellten Angaben.